Author: kopfundgestalt

Zum Tod von Dr. Robert Hübner

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Am 5.1.2025 erfuhr ich spät am Abend, daß mit Dr. Robert Hübner der erfolgreichste deutsche Schach-Spieler der Neuzeit mit 76 Jahren verstorben ist.
Er war zeitweilig die Nr. 3 in der Welt im Schach.

Es gab nur wenige aus der Schachwelt, die mir ähnlich imponierten.

Dem Schachverein, dem ich immer noch angehöre, obwohl ich inaktiv bin, interessierte die Nachricht nicht die Bohne.

Von Dr. Hübner habe ich zwei Bücher, eines nennt sich “Materialien zu Bobby Fischer”, in denen er die Partien des Amerikaners akribisch analysierte. Das war noch vor der Computerzeit.
Ich denke, daß seine tiefgründigen Analysen immer noch stimmen, selbst wenn man den Computer darauf ansetzen würde.
Er lies keine voreiligen Schlüsse gelten. So untersuchte er auch anscheinend klare Varianten weiter wie gewöhnlich, weil er sich sicher sein wollte, daß alles stimme, was er behaupten würde. Das war manchen ein Greuel, da das für den Lesenden schwierig wurde.

Bekannt war auch, daß Dr. Hübner mit einer winzigen Schrift unterschrieb. Was diametral seinem S(ch)achverständnis widersprach. Er war ein scheuer Mensch.

Die Würdigung in den Medien fiel sehr knapp aus, soweit ich das übersehen kann.

Konstrukt

Nachdem ich das Ampelmännchen

geformt hatte, machte ich aus den Resten ein “Konstrukt”:

Na, dann Prost!!

Helene konnte mit diesem Konstrukt nichts anfangen (dafür aber mit dem Ampelmännchen).

“Was soll das denn sein, was ist es, wo soll es hin?! Ich sehe nur … nichts.”

Drabble Dienstag – Fakenews

Wieder nehme ich an einem Drabble-Dienstag teil, hier von Puzzle ausgerufen.

Die 3 Stichworte dieses Mal lauten:

Tatort + (sich) überschlagen + leer
***

Die Nachrichten überschlugen sich: Ernst soll von einem Bär angefallen worden sein!
Erna wurde im Gesicht leer. “Ein Bär?! Wo soll denn der Tatort sein?”

Kaum hatte sie es ausgesprochen, kam Ernst putzmunter um die Ecke. “Das gibt es doch nicht!!”, rief sie.

Der Überbringer der Nachricht gab an, das von Rudolf gehört zu haben. Der hatte es von Kunigunde gehört.
Kunigunde, zur Rede gestellt, sagte, daß sie lediglich gehört hatte, daß Ernst und ein weiterer Wanderer einen Hang hoch gegangen waren: “Du, das Gebüsch da oben sieht aus wie ein Bär”. Zuerst zögerten sie, dann erkannten sie die Täuschung.

100 Worte


Ein Unding

Beim Stöbern in älteren Kritzeleien fand ich dieses Bleistiftwort von 2018.

Ich weiß in etwa, was mich damals umtrieb:
Ist es statthaft, sich etwas zu wünschen, für das man nicht “prädestiniert” ist.

Auslöser waren Filme, an die ich mich damals erinnerte:

“Ein Unding der Liebe”

“Die Verlobung des Monsieur Hire”

und manch andere.