
Am 20. Januar 2024 besuchte ich die Akomfrah-Ausstellung in der Schirn Frankfurt.
Drei Räume mit Videoleinwänden.
Ich hatte mich zuvor informiert.
Die Melange an choreographierten Bildern zog mächtig in den Bann.
Dieses Foto oben tauchte ab und an auf. Es zeigt einen Sklaven im Jahre 1850 !
In den Bildern ging es um Kolonialismus, aber auch, so sah ich den zweiten Raum, um das, was Menschen so alles anstellen. Mit ihresgleichen, mit Fauna und Flora.
Im 3. Raum, einer Arbeit von 2023, lies Akomfrah davon ab. Nun ging es um die Wunder der Erde.
Es war ja alles gezeigt worden. Jetzt hatte Schönheit ihren Platz, aber keine aus Werbeschriften, sondern natürliche, der Erde innewohnende.
Obwohl ich an diesem Tag sehr sehr müde war, vielleicht auch gerade deshalb, haftete mir diese Ausstellung lange im Gedächtnis.



