Author: kopfundgestalt

Klein und  groß 

ß lässt sich nicht einfügen in Gross, also lassen wir das so.

Oder heisst es laßen? Heisst es heißt? 😉
Sei es wie es sei.
Wegen s und ß streiten wir doch nicht!

Zitronenfalter, groß

Dann der Vierfleckige Schildlaus-Marienkäfer – Exochomus quadripustulatus, klein:

Der Marienkäfer hat sein Maßband dabei:
Denn die Abstände der Fliegengitter sind etwa 0,7 mm. Also ist er nur knapp mehr als 2 mm groß.

Die nächsten Tierchen lassen sich auch nicht lumpen:

Der Kurzflügler – Staphylinidae indet.

Wie groß ist er?

Der blaue Strich unten ist genau 9 mm lang.

Und zum Schluss ein Spinnchen: der Flachstrecker Staphylinidae indet.
Nur wenig grösser als der Kurzflügler.

Die Winzigen drängen sich auf. Mehr noch als die großen Brummer und Flatterer.
Ich portraitiere sie gerne.

Fünfe mal grad sein lassen

Die Verwendung dieses Ausdrucks erkläre ich ganz unten 🙂

*

Ein Männchen der gehörnten Mauerbiene hat im 1. Foto ein frisch geschlüpftes Weibchen umklammert. Das Weibchen klettert langsam am Insektenhotel, wo es gerade ausschlüpfte, mit dem Männchen huckepack hoch.

Es kann bis zu 2 Stunden dauern, bevor es überhaupt zur Paarung der beiden kommt.
Derweil greifen andere Männchen das zuoben liegende, klammernde Männchen an:

Nur starke Männchen können das: Die lange Klammerung am Weibchen durchhalten und die gleichzeitigen Angriffe aushalten. Bis zu 10 Angriffe pro Minute zählte ich mal.

Da ist es doch besser, man klammert sich an das Weibchen direkt in der Bambusröhre, aus der es schlüpft!

Doch auch da versuchen weitere Männchen, das Männchen auf dem Weibchen anzugreifen.

*

Im obigen Fall sind sogar 3 Männchen im Anflug auf das Paar in der Röhre.
Also 5 Bienchen in Aktion.

Die Vertreibung eines klammenden Männchens gelingt offenbar nur in wenigen Fällen.

Hat sich das klammernde Männchen paaren können,
ist es mit seinem Leben sehr bald vorbei.
Es hat seinen Teil erfüllt.