
Diese Wiesenschnake hastete vor mir davon, doch nicht weit genug. Ich fand sie an einer Grasähre wieder.
Die Schönheit ihrer Zeichnung ist mir längst bekannt. Dennoch lichtete ich sie ab.
Alleine.
Zu zweien hatte sie mich mal besonders entzückt.
Author: kopfundgestalt

Diese Wiesenschnake hastete vor mir davon, doch nicht weit genug. Ich fand sie an einer Grasähre wieder.
Die Schönheit ihrer Zeichnung ist mir längst bekannt. Dennoch lichtete ich sie ab.
Alleine.
Zu zweien hatte sie mich mal besonders entzückt.
Im Museum der angewandten Kunst in Frankfurt gab es einen Raum für den Künstler
Rikuo Ueda.

Diese feine “Zeichnung” erinnert mich an Arbeiten des Informel.
Aber was hat sie sonst ausser ihrer Ästhetik mitzuteilen?
Das zeigt sich weiter drinnen im Raum:

Ein riesiger Arm, der auf ein Blatt Papier schreibt:

Heraus kommen dann solche Arbeiten:

Anbei im Rahmen der Stift, der das bewerkstelligt hatte.
*
Rikuo Ueda lässt den Wind malen.
Er konstruiert immer eine Art Kran, der durch den Wind angeregt wird und auf ein Blatt Papier schreibt, das bisweilen, so schien es mir einmal in einem erklärenden Video, auch nicht fest ruht, sondern auf einem Schiffchen durch welliges Wasser bewegt wird.

Frankfurt hat ein Museum der angewandten Kunst.
Nun erwartet man sich dort Design und/oder Kunsthandwerk, oft aus fernen Landen wie Asien.
Doch das Museum hat dort offenbar neuerdings andere weiter gestreckte Ziele.
Dies merkten wir am Dienstag, den 22.4.2025, als wir eine Reihe von Ausstellungen im Haus besuchten.
Im untersten Stockwerk gab es wertvolle Informationen zur Restaurierung von handgefertigten Büchern.
Dann folgten interessante Exponate aus den Beständen. Ganz oben ein Reich des Designs.
Dann aber auch in Ebene 1 Präsentation von einzelnen Künstlern, von denen ich einen vorstellen möchte.
Peter Granser: “Der Mandschurenkranich und das Ende der Welt”

*

Aus dem Wandtext
Ein Faltbuch des Künstlers war leider ausverkauft!
Weitere Künstler aus dem Haus folgen.

Dieser Feldmaikäfer (Melolontha melolontha (!)) war weit entfernt davon, zu fliegen.
Stattdessen krabbelte er im Gewirr der Gräser wie verwirrt umher.
Dieses für Insekten mächtige Tier mit seinen wundersamen Fühlern schien ganz “neu auf dieser Welt”.
Was er so will, wird sich wohl finden.
Der April führt bisher in unablässiger Folge ganze Heerscharen von Arten auf. Man kommt buchstäblich nicht nach – als Fotograf.
Dieses Schauspiel geschieht jedes Jahr aufs Neue. Zwar gibt es auch halbjährige oder mehrjährige Zyklen, aber der Einjahreszyklus ist offenbar der “bewährteste”.