





Author: kopfundgestalt







Einiges aus dem Juli will ich noch zeigen
während der August bisher nur durch Regen auffällt
und sich auch weiterhin so zeigen gewillt ist.

Die Vierpunktameise!
Dass diese Tierchen auch Farbenspiele bevorzugen, wusste ich nicht.
Oder doch?! In Kreta fotografierte ich ja mal so eine bunte Ameise.:-)

Dieser Winzling auf einer Schafgarbe ist ein Ginster-Samenkäfer.
Gerade noch so abzubilden.

Ein weiterer Winzling:
Eine Distelbohrfliege (Urophora cardui), weiblich! Ein kleines Wunderwerk 🙂

Die Fransen-Mordfliege. Den Namen trägt sie zurecht.
Denn um sie fotografisch zu bannen, geriet ich ins Straucheln.
Im Fallen dachte ich: Ich muß doch noch heute einen Blogpost absetzen 😉
Nun, nicht wirklich 🙂

Eine Töpferwespe, wie mit einer Amphore geschmückt.

Imposant diese Baumsichelwanze. Wieso ihr Körper wie eine Schale wirkt, ist eines der Rätsel der Natur.

Ein unscheinbarer Gast, dessen Schönheit meist erst am Bildschirm auffällt:
Gymnosoma rotundatum, deutscher Name nicht bekannt.

Wieder ein Winzling: Gemeine Smaragdschwebfliege Chrysogaster solstitialis
Ein wunderbarer Winzling.

Eine Falten-Erzwespe, weiblich, da mit Legestachel ausgestattet.

Der Stahlblaue Grillenjäger – mit Bewunderern.
Grillen jagt er nur, wenn er seinen Nachwuchs zu füttern hat.

Das Taubenschwänzchen

Und zum Schluß eine Wildbiene, die auf einem erbeuteten Stück Blatt reitet.
*
Ich hoffe, diese kleine Auswahl, gerade mal ein Dutzend, hat Euch erfreut!

Ausgelöst durch 3, 4, 5 Artikel jüngst von HJ Schlichting zum Sehen zog ich erneut ein Buch hervor, das ich wohl vor 10 Jahren gelesen hatte:
Simon Ings – Das Auge.
Das Buch ist von 2007, die Übersetzung von 2008, auf Studien wird bis 2004 zurückgegriffen.
Es beschäftigten sich im Lauf der Menschheitsgeschichte enorm viele Gelehrte mit allen möglichen Aspekten des Sehens/der Sehwahrnehmung im Tierreich und beim Menschen.
Ings geht bei seiner Schau nicht chronologisch vor, sondern beleuchtet immer wieder Teilaspekte – von denen es allerdings ungeahnt viele gibt 🙂
Eine Inhaltsangabe wird hier nicht erfolgen: Nur soviel, das Buch macht mir enormen Spaß!
Ich lese es gerade sogar zum dritten Mal, da ich einige Aspekte überlesen oder mir doch nicht gemerkt hatte.
Ings hat eine bemerkenswerte Tendenz, in seinem Text gelegentlich generalisierende Aussagen einzuflechten. Etwa folgende:
Die meisten Tiere führen ein Leben von unvorstellbarer Regelmäßigkeit und die Evolution hat sie dafür mit Augen ausgestattet, die sie vor Unterbrechungen ihres gewohnten Programms warnen sollen.
Oder folgende:
Feldbegehung ist die ruhmloseste, armseligste Tätigkeit in der Archäologie. Bei diesem Trauermarsch, den Kopf gebeugt,…
Mir gefällt diese lakonische Art. Es spricht ja auch immer viel Erfahrung daraus.