Author: kopfundgestalt

Tagesgedanken XXXII

So manche/mancher im Blogumfeld schreibt über das abgelaufene Jahr.

Mir selbst ist nicht danach.
Höchstens zu einigen Aspekten kann und mag ich mich äussern.

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In diesem Jahr sind mir einige Menschen begegnet, die viel mehr “sind” als sie nach aussen darstellen.

Ich entdeckte interessante Facetten an ihnen, die man nicht kannte. Eben, weil man sich kaum näher kam.

Immer wieder passiert das, daß sich Leute entpuppen. Nicht mit Fleiß, nicht mit Trara, sondern mehr aus Zufall.

Der umgekehrte Fall, daß sich eine “Größe” als banaler Mensch entpuppt, ist mir dieses Jahr nicht passiert.

Nun schwimme ich ja nicht in Gemeinschaften, mein Bekanntenumfeld ist eher gering. Ich kenne so manchen Menschen, der sich (unausgesprochen) hütet, sein Umfeld grösser zu machen. Ich neige auch dazu, obwohl ich Menschen mag. Dazu passt ja auch mein frühes Interesse an Schauspielerei (nicht aktiv, aber als Betrachter). Gut gespielte Szenen eines Films blieben und bleiben mir lange haften.

Megabiene

2017 war ich noch recht jung in der Makrofotografie. Erst das Glitzern von verbranntem Holz 2017 hatte mich auf die Spur gebracht – bis dahin hielt ich mein Makroobjektiv durchaus für entbehrlich.

2018 kamen die ersten Insekten dran.

Als “Megabiene” umschrieb ich 2018 eine Schwebfliege, die mir vor die Linse kam.

Ob ich damals schon heraus bekommen hatte, daß das eine Hornissenschwebfliege war?

Vielleicht. Schön hier das Muskelpaket für die Flügel.

Einen merkwürdigen Vorbau hat diese Schwebfliege, in ihm steckt der Rüssel, mit dem es Nektar oder anderes saugen kann.
Der Punkt in der Mitte des Körpers ist eine Haltere, also kein Pollenkorn oder ähnliches. Diese Halteren dienen zur Navigation. Sie gingen (links und rechts) aus Flügeln hervor, vor hunderten von Millionen Jahren.