
Dies ist ein Artikel zu Christianes neuer Einladung zum Schreiben.
Drei Worte müssen in einem Text mit max. 300 Worten verwendet werden.
Unterwürfigkeit
verschuldet
verjubeln.
Die Worte sind von Werner Kastens.
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Das obige Bild erinnert mich an die jüngste Pandemie, die uns ja in Zwangslagen versetzte.
Ich entdeckte damals bei einem Spaziergang ein Heftchen eines Theaters, das in einer Baumhöhle eingezwängt war, ähnlich dem Foto oben. Daraus entstand bei mir im Blog eine Reihe, die “Aussenkunst” aufzeigte, also Kunst nicht in Galerien, sondern im Freien. Da gab es so manches auf meinen Spaziergängen, das wie eine bewusste Installation wirkte.
Man sprach damals (auch) von Unterwürfigkeit dem Staat gegenüber, von selbst verschuldetem Gehorsam.
Ein alter Mann sprach mir damals davon, daß diese Jahre ihm wie verjubelt vorkommen, denn er sei schon sehr alt und es schmerze ihn, daß er gerade diese Jahre so verbringen müsse.
Im Nachhinein ist man immer schlauer. Hinterher rückt man meist manches zurecht.
Doch das Zurechtrücken geht ja so weiter. Auch ältere Geschichte wird zurecht gerückt, immer wieder, so wie die Kontinentaldrift unter unseren Füssen. Diese betrifft aber geologische Zeiträume und wir sprechen ja von der Menschheit, die erst seit kurzem auf dieser Erde weilt.
Und was soll man zur Menschheit sagen? Dazu fällt mir wenig ein, ich bin ein wenig vom Glauben abgefallen.
Vielleicht sollte man nur noch positive Nachrichten senden, das wäre es vielleicht?! Denn solche gibt es gewiss. Aber ihnen scheint immer ein “Aber” anzuhängen, da sieht man, wie sehr das Negative zieht. Nicht umsonst ist die Erde ein riesiger Magnet und da Physik überall wirkt, wird sie auch bis tief in unsere Gehirnwindungen wirken.
“Den Tag geniessen”, das sagte mir wiederum einst ein alter Mann. Eine Formel, die ich schon oft gehört habe und die auf mich etwas stupid wirkt. Aber wieso nicht auch eine solche leere Formel wie eine Lehre beherzigen?!
Das wärs doch oder?!













