Author: kopfundgestalt

Wohin nun meine Fotos wandern…

Seit etwa 6 Wochen, melde ich meine Insektenfunde auf Obsidentify.org.
Wie das obige Foto: Die sogenannte Binden-Wespenbiene – Nomada zonata.
So befindet jedenfalls die Webseite!

Wenn das Wetter gut ist, bin ich mindestens für eine Stunde sehr aufmerksam unterwegs. Und werte dann die Resultate weitere zwei Stunden aus.
Auf Obsidentify.org. bekomme ich dafür keinen Beifall. Der findet dort nicht statt.

Aber mich befriedigt, daß ich immer wieder neue Insekten vermelden kann, selbst in meinem 8. Jahr.
Meine Aufnahmen nutzen sicher der Webseite. Sie wird so leichter Bestimmungen für andere Insektenliebhaber liefern können.

Das Originalfoto der kleinen Wespenbiene:

Espressotassen

Dies ist ein Artikel zu Christianes neuer Einladung zum Schreiben.
Drei Worte müssen in einem Text mit max. 300 Worten verwendet werden.

Die Worte sind diesmal von Christiane selbst:

Fingerhut süsslich fluchen

*

Ich mag Espressotassen. Die kaufe ich auf Keramikmärkten in allen Grössen: Von einem Stamperl, vielleicht 2x die Größe eines Fingerhuts, bis hin zu kleinen Tassen.
Ein Ristretto gilt ja als ein kleiner Espresso, mit weniger Wasser. Den trinke ich gerne süsslich. Da schmeckt mir der kleine Kaffeegenuss besonders gut. Der Kaffeegeschmack geht da eine kräftige Alliance ein, die für mich besonders ist.

Da ich meine kleinen Tässchen sehr liebe, fluchte ich einmal sehr, als eine davon durch eine Erschütterung draussen auf den Küchenboden platzte und zerbrach. Aber da ich eine reiche Auswahl habe, sollte generell so ein Ärger nicht zu groß sein.

Ich schrieb diesen Artikel auch, weil wir wieder mal nach Höhr-Grenzhausen reisen werden, einem der wichtigsten Töpfermärkte in Deutschland.




Mehrdeutigkeit

Dies ist ein Artikel zu Christianes neuer Einladung zum Schreiben.
Drei Worte müssen in einem Text mit max. 300 Worten verwendet werden.

Die Worte sind diesmal von Christiane selbst:

Fingerhut süsslich fluchen

*

Vor etwa 30 Jahren erntete ich in NY Gelächter, als ich in einem Geschäft nach einem Pflaster verlangte, der Inhaber mich aber auf den Arm nahm und einen Blaster andeutete.

Innerlich fluchte ich, denn so etwas Einfaches nicht richtig ordern zu können, kratzte damals etwas an meinem Selbstbewusstsein.

Ähnlich klingende Begriffe, aber auch Begriffe mit mehrfacher Bedeutung können irritieren:
Eine Bank ist etwa zum Sitzen, beschreibt aber auch ein Geldinstitut. Sagt man: “Er ist eine Bank!”, so meint man, daß auf ihn Verlass ist.

Ein Fingerhut ist eine Pflanze und ein Hilfsmittel beim Nähen.

Als süß kann ein hübsches junges Mädchen bezeichnet werden, aber nicht in ihrem Beisein, sonst reagiert sie süsslich sauer oder noch ablehnender.

Es gab mal in Nürnberg vor längerer Zeit eine Ausstellung zu Gesten. Welche Gesten sind in welchen Ländern üblich, was sagen sie jeweils aus?! Da kann man manchmal richtig schief liegen.
Aber selbst schon bei der Aussprache von ganz und gar örtlichen Dialekten kann man ziemlich daneben liegen. Mir wurde jüngst gesagt, daß mein angeblicher Heimatdialekt inkorrekt ist. Da war ich baff. Vermutlich hatte ich ihn so “erfunden”?!
Wie dem auch sei: Mehrdeutigkeit ist auch sonst nicht aus der Welt zu kriegen. Das ist aber ein anderes Thema …