
Eine ältere Arbeit, aus der Versenkung ans Licht gebracht.
Vor mehr als 30 Jahren war mein Krafttier eine Gazelle.
Damals hatte ich mit Keramik aber noch nichts am Hut.
….
Auf Wunsch von Gisela Benseler füge ich auch eine Zeichnung von ihm bei:


Eine ältere Arbeit, aus der Versenkung ans Licht gebracht.
Vor mehr als 30 Jahren war mein Krafttier eine Gazelle.
Damals hatte ich mit Keramik aber noch nichts am Hut.
….
Auf Wunsch von Gisela Benseler füge ich auch eine Zeichnung von ihm bei:

Sehr schön, beides!
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Dankeschön!
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Beide (den geformten und den gezeichneten) mag ich in ihrer Stärke und Verletzlichkeit.
Lieben Gruss, Brigitte
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Frisch geboren sind ja beide 😉
Liebe Grüße
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Schönes Tier. Auch wenn ich gerade rätsle, welcher Art es angehört (die Hörner erinnern doch sehr an einen prächtigen Steinbock!). Ich schlage also für Dich eine große, prächtige Rappenantilope vor, einverstanden? Aus der aufrechten, aber etwas breitbeinigen Haltung schließe ich, dass das TIer bei allem Selbstvertrauen, das es gewiß besitzt, nicht so recht sicher ist, wohin es sich wenden soll.
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Wenn man nicht weiß, wer oder was man ist, dann ist es nicht einfach mit dem Wohnin.
Ich kann das Tier verstehen!
ACH, du sagst, in deinem Alter soltest du langsam wissen, wer du bist, sonst steigst du unerkannt ins Grab.
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Danke, das freut mich.
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Gute Nacht 🙂
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✨
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Wie zauberhaft! Ein so lebendiges Tier, es scheint seine Kräfte zu sammeln, um sogleich einen Satz zu machen.
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Hatte es ganz vergessen, Ule.😉
Ich ordne meine Arbeiten nie neu, was definitiv ein Fehler ist.
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Ich habe dies auch bei mir angezeigt.
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Das ist fein!
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wackeligen
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Vielleicht folgt noch eine weitere Zeichnung…
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Ich finde die Zeichnung ja eigentlich gut.
Das Gleiche sollte man nicht zweimal machen.
Es gibt sicher weitere Gelegenheiten, sich zu üben, für jeden;
denn perfekt ist keiner.
Das erfrischt, hält jung und gesund und lebendig,
wenn man sich immer neu übt, – lieber aber auch mal mit etwas anderem.
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Ok, dann eben so. 🙂
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Der Bock in der Zeichnung wirkt aber stabil und steht fest auf dem Boden, nicht auf wackelige Füßen.
Für eine Tonfigur ist das natürlich besser.
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Je nach Winkel wirkt das Tierchen anders.
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Dafûr müßte man weitere Photos von dem Tierchen machen.
Das wären dann wieder neue Herausforderungen.
Ja ich sehe, Sie habe das die Figur aus einem anderen Winkel betrachtet, als es auf dem Photo zu sehen ist.
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Ich habe es neu vor mich hingestellt.
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Die Zeichnung ist gut,
wirkt aber im Vergleich zu der Figur etwas steif.
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Oh das ging ja schnell.
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Nun habe ich doch schon eine Zeichnung gemacht
und sie bei mir angezeigt.
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Das sieht toll aus. Kaum zu glauben, daß du zu der Zeit noch nicht in Sachen Keramik unterwegs warst. Das Händchen dafür hattest du auf jeden Fall schon!
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Auf jeden Fall ist es schön, kreativ sein zu können.
Über sehr weite Strecken zeichnete und modellierte ich nicht.
Wichtig war das Zeichnen in einer schweren Krise, da half es mir über den Berg.
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Das kann ich mir gut vorstellen. Zeichnen, wenn man richtig dabei versinkt, hat etwas meditatives und beruhigendes finde ich.
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Ich hatte damals keine Kraft mehr, aber jemand forderte mich auf, doch mal wieder zu zeichnen.
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Manchmal ist das genau das Richtige.
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Mit Paperclay hab ich noch nie etwas gemacht, weil ich das Material erst durch dich hier überhaupt kenne.
Aber dein Springbock aus alter Zeit gefällt mir außerordentlich gut, weil sehr dynamisch und ausdrucksstark geformt!
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Man muß Paperclay ordentlich vorbereiten.
Ich habe einige wenige Dinge damit gemacht.
Jetzt nutzen wir Paperclay zur Reparatur von noch nicht gebrannten oder sogar schrühgebranntem Tonfiguren.
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This one looks like it is about to jump off the screen. The head is excellent! 🙏
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Thank You, Ashley. It will only jump if someone is willing to buy ist. 😉
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ich habe heute schon so viel gezeichnet und gestern auch, jetzt sind Sie “an der Reihe”.
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Ja, das kommt schon noch…
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Darauf bin ich gespannt.
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Und Sie haben es getan. Schön.👍
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Gerne.
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Jetzt habe ich auch eine Zeichnung in den Post eingefügt!
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Habe ich gesehen und bei mir gezeigt. Freiwillig, nicht gehorsam.
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Das war doch nicht ernst gemeint. Ich zeichne ja auch gerne.
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Ich hätte auch gedacht, dass sie aus Holz ist. Jedenfalls kommt mir vor, dass sie recht wackelig in der Welt steht …
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Sie ist aus einem Gemisch von Zellulose und Ton. Das erlaubt auch dünne Strukturen wie bei diesem fohlenartigen Tier.
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Zellulose und Ton, das klingt sehr interessant. Ich hab mich nur gewundert, weil du schreibst, dass du damals mit Keramik noch nichts am Hut hattest.
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Vor 30 Jahren.
Keramik mache ich erst seit knapp 20 Jahren.
Ton mit Zellulose erlaubt dünne Strukturen.
Die Zellulose brennt natürlich aus, die zurückbleibende Struktur ist weniger anfällg als normaler Ton.
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Die Haltung lässt ihn wie in einer Bewegung erstarrt erscheinen. Erstaunlich dynamisch, finde ich.
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Das ist gut so, daß er so wirkt, Heide.
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Schön, lebendig! Dem Bock bist du ja irgendwie treu geblieben. Ich meine zB den “gestreiften Schmalbock” in deiner Insektenkür.
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Ja, Insekten sind mir wichtig. 🙂
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Sehr schön…. Hast du die selbst gefertigt?
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Ja.
Zu Anfang habe ich eher figürlich in Ton gearbeitet.
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Sieht wie aus Holz aus, diese wilde schöne Tierskulptur, doch wie ich las, ist sie aus Ton. Eine beachtliche Arbeit!
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Danke Dir; Sonja. Der ist aus Paperclay gefertigt, sonst würde er nicht auf diesen dünnen Beinen stehen.
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Was du wohl noch alles im Keller hast?
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Der war in einem Nebenregal.
Ich habe auch noch ein Krokodil dort.
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Man könnte es vielleicht mal zeichnen: Sie aber auch!
Mal sehen, wer noch mitmacht?
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Wieso nicht, ihn auch zeichnen wäre interessant.
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Ja aber zuerst Sie!
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Ich war den ganzen Tag draussen. Und jetzt muss Abendessen gemacht werden.
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Nun, der Abend ist ja noch lang, und für eine Zeichnung brauchen Sie doch keine 5 Minuten.
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Je nachdem.
Für einen Akt brauche ich 8 – 10 Minuten.
Ich guck’ mal. Es soll ja auch gut werden.
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Und wie lange haben Sie für diese Zeichnung gebraucht?
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Ich denke, 8 Minuten.
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Erledigt!
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“Erledigt” klingt wie: “Zu Befehl.”
So war es aber nicht gemeint.
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Weiß ich doch 🙂
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Das ist ja inzwischen geschehen.
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Ihr Antrieb war Motivation genug.
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Schön. Es ist wohl,aus Holz geschnitzt?
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Nein, er ist aus Ton.
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Ach, das sah gar nicht nach einer Tonarbeit aus. Vielleicht sollten Sie es ja wie eine Holzarbeit erscheinen lassen?
Ich mag diesen noch so so jungen Steinbock mit seinen Riesenhòrnern.
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Er gefällt mir auch. Nur mit einem Gemisch aus Ton und Zellulose lässt sich solch ein filigranes Tier bauen.
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Ja ich habe mich schon gewundert, wie diese langen Hörner und dünnen Beine aus Ton zusammenhalten.
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Ja, das ist ein besonderer Kniff.
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Darin sind Sie sicher Spezialist und verraten es nicht jedem, außer man geht bei Ihnen in die Lehre.
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Man rührt zerfetzes Clopapier mit Ton mit einem elektrischen Rührer auf, sodaß das Papier gleichmässig verteilt wird. Dann kann man das Gemisch verwenden.
Man sollte es nicht über längere Zeit stehen lassen, dann stinkt es etwas.
Der Vorteil bei diesem Gemisch ist, daß auch filigrane Strukturen möglich sind. Auch die Verbindungseigenschaften sind besser.
Da die Zellulose beim Brennen wegbrennt, gibt es kaum glatte Flächen. Aber das spielt kaum eine Rolle, weil ja noch Glasur draufkommt.
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Das ist interessant.
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Ich erklärte es heute nochmal näher.
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