Es gibt ja eine Art Gedankenspiel, in dem man sich wünscht , einen Tag mit jemand zu verbringen, der einen inspirieren könnte.

Hätte ich die Wahl zwischen einem Granden des Schach, einem Welt-Künstler oder einem Top-Entomologen, könnte ich mich nicht entscheiden.
Bei anderen Koryphäen wie einem Philosophen, einem Historiker, einem guten Schauspieler oder einem Athleten hätte ich zwar auch deutliches Interesse, könnte aber kaum profitieren, weil die Kluft zwischen seinem und meinem Können zu groß wäre.

Ich kannte einen Künstler (inzwischen leider verstorben). Der war alles andere als ich mir vorher vorgestellt hatte. Er war zugänglich, aufgeschlossen und menschlich, also nicht besonders spezifisch…
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Solche gibt es tatsächlich. Ich traf zufällig dieses Jahr Thomas Bayrle, der “war wie Du und ich”.
Ich stahl ihm vielleicht 5 Minuten.
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I’m sure I would enjoy discussing this image with the artist (I know it’s you) as I think it’s unfinished. I would like to see more drawing on the left and lower edges. That would “round” the sketch off!
As an extension of your original question, I would say that I’d prefer to read a good book! I’ve just read an article in my favorite newspaper highlighting the journalists 50 greatest books of all time. I thought I was well read but it seems I’ve missed a great many. I think my wife will insist that from now on it must be one in-one out. 🙃
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The 50 greatest books of all time, my god!!
I think Kafka should be one of the mentioned authors?!
I surely don’t know the other ones. Or maybe one or two. 😉
What is your favorite newspaper?
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The Telegraph, now owned by Axel Springer SE. That makes me a conservative (with a small c). I don’t belong to any political party.
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Ich habe es bei mir angezeigt.
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Danke, das freut mich!
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Besser geht es wohl nicht.
Aber nun einmal was Neues probieren.
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Ich habe gestern Aquarelle einer Frau gesehen, das war sooo gut, das kam nicht alleine vom Genie dieser Frau, sondern von unablässiger Übung – und dem Gefühl, weiter kommen zu können. Erweckungserlebnisse haben.
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Ja, das war ja so eine erhoffte inspirierende Begegnung. Nun gleich weitermachen, neu beflügelt! 👍🌹🌟
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🙂
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Wozu sich mit anderen Berühmtheiten treffen wollen?
Selber besser werden!
Aber nicht in dem,
was man schon gut kann.
Sich einfach mal umschauen
und in sich lauschen…
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Daran feilen, was man schon gut kann, das kann einen unverhofft plötzlich auf eine neue Stufe heben.
So ging es mir in meinen jungen Jahren mit Schach. Da ist ein Knoten mehrmals geplatzt.
Jetzt, da gebe ich Ihnen recht, wäre es gut, sich mal in einem neuen Fach auszutoben.
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Künstler säumen meinen Weg, seit ich mich erinnere. Keine Welt-Künstler aber inspirierend, weniger durch ihre Werke als ihre Art zu leben. Warum sie mir begegneten, wo immer es mich auch hin verschlug, hat mich oft gewundert, da ich selbst keine Künstlerin bin (in meinen Ohren klingelt Beuys). Manchmal denke ich, es hat mit Vorleben zu tun, aber das ist natürlich Spekulation.
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Die Affinität zur Lebensweise reicht ja schon aus, Leela. Leute, denen der nächste Pinselstrich wichtiger ist als “das Heute oder Morgen”.
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Ich würde mich gerne mit Stephen King, Lars Eidinger und/ oder Maren Kroymann unterhalten.
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Maren Kroymann fände ich such interessant.
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Dann lass uns das machen! 😊
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Deine Zeichnung gefällt mir weitaus besser als der Gedanke, mir jemand Berühmtes zu suchen, mit der oder dem ich sprechen möchte. – Auf jeden Fall müsste das in wunderschönstem Hochdeutsch passieren – sonst wäre es rausgeschmissene Zeit für beide – also am besten jemand von den Tagesschausprechern verschiedenster Sender – da würde mir schon jemand einfallen – vielleicht nehme ich Ingo Zamperoni, den finde ich so gut.
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Gell, der spricht an.
Berühmt sollte derjenige nicht unbedingt sein, sondern jemand, der in seinem Fach ausserordentlich gut ist.
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Musste erst mal googeln was ein Entomologe ist. Danke, wieder was gelernt 😅
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Naja,, Insektenkundler würde es ja nicht ganz treffen. Der Mann/die Frau müsste umfassend bescheid wissen
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Klingt spannend. Spontan weiß ich aber nicht, mit wem ich gedanklich jetzt 1 Stunde verbringen möchte. Vielleicht mit jemandem, der auch gerade Mittagessen kocht aber bitte kein Star Koch, sondern auch eher ein Improvisationskoch
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Starkoch nein. Erstens kann ich da nicht mithalten und zweitens verstehe ich seine Urteile nicht und drittens war ich jahrelang ein Leberkäsbrötchenvertilger in der Mittagspause.
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Die Zeichnung passt gut zum Thema des abwägenden Gedankenspiel, bei dem ein Vorzug hervorgehoben und wegen eines anderen Arguments wieder fallengelassen oder auch wieder darauf zurückgekommen und dennoch ein weiterer Gedankengang eingeschlagen wird.
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Es ist wie ein Wirbel. Der erschöpfen kann, aber auf dem Weg dahin einige gute Brotkrumen einsammeln kann.
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Mit Künstlern zu sprechen, finde ich ziemlich schwierig, weil jeder seine eigene Sprache entwickelt hat. Und wenn man dann in der üblichen Sprache miteinander redet, verfehlt man leicht das Thema.
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Der Künstler wird seine Vorgehensweise wohl nicht umfassend verbalisieren können. Deswegen schreiben ja Künstler selten über ihre Werke. Sie würden sie zudem reduzieren.
Texte von Kuratoren in Katalogen, so stellte ich fest , sind entweder zu blumig oder zu intellektuell.
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so ist es.
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🙂
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