Im Bilder ABC kommt nun am 14. Tag im September das “N”:

Mit wenigen Linien prägte ich einst dieses Keramikköpfchen.
Ich nannte ihn den Nachdenklichen.
Andererseits wiegt er aber auch niedergedrückt.
Vielleicht kein Wunder bei den tagtäglichen Nachrichten. Wer mag es ihm verdenken?!
Er glaubt an das ruhige Nachdenken, an die Kontemplation. Vielleicht wird ihm das Nachspüren all dieser Ereignisse behilflich sein, ein Resumee für sich zu ziehen.

Na, Nachdenken ist zur Zeit besonders notwendig!Gefälltmir. Herzlich, Petra
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Mein Lieblingslehrer hat immer gesagt (und das habe ich noch im Ohr): Ihr sollt denken und nicht nachdenken. – Begriffen habe ich das bis heute nicht so richtig.
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Das macht wohl Sinn. Aber was er wohl damit wirklich im Schilde führte?!
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Ob sie überhaupt Recht hat?? Das spontane Bauchgefühl ist z.Zt.beliebt, aber Nachdenken ist auch oft wichtig,finde ich.
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Mehr denn je, Petra.
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Mag ich sehr. Nachdenklich ja, aber überhaupt nicht niedergedrückt.
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Niedergedrückt nein. Den Kopf etwas in Schieflage, denn das Denken muss ja fliessen 😉
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Einerseits ist Denken so wichtig, vor allem eigenständiges, auf der anderen Seite denke ich, wir denken oft zu viel – und die Frage ist immer: Bringt es was? Unsere Ausgangslage ist immer so unvollständig. Aber auch diese Frage endet wieder im Denken. Man entkommt ihm nicht. 😉
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Daß unsere Ausgangslage immer so unvollständig ist, vergessen wir zu leicht. In der Politik gibt es immer 1001 Gedanken und Befunde zu einem Thema. Manche treffen den Kern, sind aber nicht umfassend und andere sind so “schlicht nicht richtig”. Aber die allermeisten “haben etwas”.
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Ich empfinde den Ausdruck aber auch als ein bisschen schelmisch, es changiert mit der imaginierten Blickrichtung.
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Ja, so gesehen schon!
Ich baue meine Köpfe oft mit nichtwaagrechten Augen. Das wirkt spannender, als wenn alles gerade ist. Auch sind unsere Menschenaugen selten auf gleicher Linie.
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Das stimmt, beides.
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Erstaunlich, was mit ein paar wenigen Linien geht!
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Alles muss schnell gehen, ratzfatz.
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Der scheint mir sehr – picassohaft, braquesk, oder wie immer man da sagt. Versuchst Du Dich in Kubismus? Stünde er im Museum, stünde ihm das wohl an.
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Fürs Museum wär er’s nicht, er würde übersehen werden, da zu klein. 😉
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Oh – im Frankfurter Städel hängen auch Miniaturen…
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Machst Du für mich die Verhandlungen?! 🙂
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Na, null Problemo…! Äh, hast Du mir die Kontaktdaten? Zu den wichtigen Leuten? Und, klar, wie sieht es mit der Provision aus?
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Wunderbar, dieser Nachdenkliche: Er begleitet mich in die neue Woche.
Schönen Montagsgruss, Brigitte
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Dann is ja gut! 😉
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