Durch Ules Artikel, in dem es um Vordergrund und Hintergrund einer Figur in einer künstlerischen Arbeit geht, sties ich auf etwas Frappantes in der Insektenwelt:

Diese recht keine Schwebfliege heisst Breitband-Waldschwebfliege. Ungewöhnlich ihr breites Schwarz zwischen den eher dünnen gelben Bändern..
Gewöhnliche Schwebfliegen dagegen ähneln Wespen oder Bienen, wie etwa folgende:

Große Schwebfliege – Syrphus ribesii
Viele haben diese dickeren gelben Streifen.
Wieso die Breitband-Waldschwebfliege mit ihren dünnen gelben Streifen so heisst, erschloß sich mir nicht. Sind ihre dicken schwarzen Streifen gemeint?
Laut Literatur bekam sie den Namen, weil einer der gelben Streifen dicker ist als die anderen.
Hier nochmal ein Foto von ihr von gestern:

Recht ungewöhnlich für Schwebfliegen ist und bleibt der hohe Anteil des Schwarzen am Gesamtbild.
Für die Namensgeber des Tiers und so komme ich zu Ules Artikel zurück, war das Gelb entscheidend, nicht das Schwarz. Und da der eine gelbe Gürtel dicker als die anderen gelben war, bekam es diesen Namen.
Gelb sticht also Schwarz!

Als ich Gelb sticht also Schwarz! las, war ich zunächst etwas irritiert, bei uns sind zurzeit Wahlen… 😉
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Sind bei Euch Wahlen?!
Eigentlich ist das ja auch Dein Thema, Wahrnehmungsspychologie.
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Oder Hell sticht Dunkel? Ich freue mich, dass mein Beitrag die Wahrnehmung bewusst macht (nicht, dass du das nötig hättest 😉).
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Das freut mich Ule, daß Du das als Ergänzung deines Artikels anstehst. 🙂
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