
Lederwanze an Mädesüß
Wikipedia verrät:
Für die deutschsprachige Bezeichnung „Mädesüß“ gibt es mehrere Erklärungsansätze. Die am häufigsten genannte Erklärung verweist darauf, dass Mädesüß früher zum Süßen und Aromatisieren von Wein und insbesondere Met verwendet wurde. Der Name bedeute daher „Metsüße“ – wobei dieser Honigwein allerdings weniger ein weiteres Süßungsmittel benötigte, aber aufgrund des eher flachen Weingeschmacks ein Aroma, zu dem das Mädesüß beigetragen haben mag. Mädesüß ist allerdings auch eine „Mahdsüße“, denn nach dem Absensen verströmen die verwelkenden Blätter und Stängel einen süßen Geruch. Mede ist zugleich ein altertümlicher Begriff für Grasland, auf dem das Mädesüß auch tatsächlich wächst, wenn der Boden ausreichend feucht ist. Für diese Herkunft spricht zum Beispiel der englische Name meadow sweet, während die norwegischen und englischen Bezeichnungen mjødurt bzw. mead wort (beide: Metkraut) wiederum auf Metsüße hindeuten.[1]
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Für mich klang der Name immer nach süssem Mädchen.
Jetzt im Alter, obwohl immer noch empfänglich für weibliche Schönheit, interessiert mich auch der Mädesüß-Perlmuttfalter, den ich aber dort, wo Mädesüß zu finden ist, nie antraf.
Ich hatte wohl nicht nur kein Glück, sondern dazu auch Pech.
Wie ich gerade überschlagsmässig im bayrischen Schmetterlingskatalog schaute, wurde für August 2026 bisher nur ein Fund in Unterfranken erzielt. Ein entspr. Hinweisschild an einem kleinen Sumpfgebiet, an dem ich das Beitragsfoto vorgestern machte, sagte mir also etwas Falsches. Diesen Falter werde ich also nicht so leicht finden können.

Das erzeugt eine gewisse Spannung – das hässliche Entlein und das süße Mädel. Diese Heilspflanze wirds schon richten.
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Es ist jedenfalls ein sehr gutes Photo.
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Es fiel mir gleich auf, erinnerte mich an das Märchen mit dem Frosch und der Prinzessin.
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Ein Gegensatz, wie man ihn sich schöner nicht wünschen könnte: in Wort wie Bild.
Und dazu kommt, dass ich Mädesüß noch nie gesehen habe, aber der Name mich immer fasziniert hat. Danke, Gerhard, für diesen schönen und informativen Beitrag.
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Mädesüss ist wahrlich schön anzusehen. Dass ihn eine engl Königin einst verwenden lies, um ihre Palastgänge “zu pudern”, ist wegen des angenehmen Schnittgeruchs verständlich.
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Great photo! I read that Queen Elizabeth 1 (1533-1603) used meadowsweet as a floor covering instead of straw.
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Thank you Ashley.
I even read about a Royal Herb Strewer.
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Great photo, but please, give me the name of the beetle in latin.
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It’s coreus marginatus, Lisa.
The german name for the plant is Mädesüß (Filipendula ulmaria), which can be understood as “sweet, beautiful girl”.
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Now I see, I know this one with its broad shoulders. I understand Mädesüß but the name of then beetle is given another one in Swedish.
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Schön und interessant, dass du der Namensbedeutung nachgegangen bist. Das Foto ist gut gelungen. Bei mir sind dieses Jahr nur wenige Lederwanzen vorort, ganz anders als voriges Jahr, das überrascht mich deshalb sehr. Wie ist es bei dir?
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Dreimal habe ich sie im August 2026 abgelichtet. Da sie eigentlich auffällig ist, ist sie mir nicht öfters begegnet.
Davor im August 2024.
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Voriges Jahr war sie im Garten so häufig, dass ich sie nachher ignoriert habe. Das würde ich aktuell gar nicht können: es ist keine da.
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Bei uns in der (hessischen) Wetterau wird für das Mähen der Wiesen immer noch von Mahd geredet, 1. Mahd und zweite Mahd, bei der die Qualität des gemähten Grases dann nicht mehr so gut ist wie bei dem ersten Mähen. Mahd und Gemahd sind oft auch noch Bezeichnungen für Wiesenstücke. Insofern könnte die Annahme mit dem Geruch frisch gemähten Grases durchaus naheliegend sein.
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Mahd kennen wir hier in Unterfranken auch. Sogar Gemahd dürfte bei uns bekannt sein.
Ich denke auch, daß der Begriff vom Mähen kommt.
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Geniale Überschrift, die zu diversen Assoziationen lockt!
Mädesüß ist meine Lieblingswaldpflanze!
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Du meinst den Frosch, den die Prinzessin nicht küssen will.
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darauf wäre ich nicht gekommen
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Hätte so wie auch du, bei diesem hübschen Namen eher an ein süßes Mädel gedacht, aber lerne ja auch sehr gerne dazu.
Dieses Foto der Lederwanze ist sehr interessant und google Lens sagte mir dazu, dass es sich hier um eine Insektenlarve der Lederwanze handelt, die sich im letzten Entwicklungsstadium einer Lederwanze (Coreus marginatus) befindet. Aber so oder so sieht diese Wanze sehr interessant und voll entwickelt sogar schön aus.🙂
Vielen Dank für die Erklärung zur Mädesüß, die mir bisher wie auch diese Wanzrnart noch nie aufgefallen ist.
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Wanzen sind eigentlich unbeliebt, dabei gibt es ganz prachtvolle und überaus farbenfrohe, wie den “Knappen” zb.
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Die Stinkwanze mag ich auch nicht, nachdem sie mal auf meinem Hosenbein ihrem Namen gerecht wurde. Aber ansonsten sind es teils zauberhaft schöne Insekten, wie auch die Knappen oder Feuerwanzen usw. was ja auch immer wieder bei dir im Blog zu sehen ist.
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Wenn ich dieser Wanze in der Natur aber selbst begegnen würde, wäre ich wohl nicht so begeistert.
Sie wirkt doch ziemlich “mächtig” gegenüber der zarten Pflanze,
die sich wohl auch eher “wehrt” und “schützt”,
statt sich zu “freuen”.
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Der Pflanze ist die Wanze recht. Vielleicht trägt sie zur Verbreitung bei.
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Ein wunderschönes Photo, nur kein eigenes.
Die vielfältigen Erklärungen sind hilfreich.
Vielleicht findet ja doch noch jemand diesen Falter an der Pflanze “Mädesüß”?
Das kann ja auch jemand anders sein.
So zeige ich es bei mir einmal an.
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Das Photo ist von mir, wie ja auch beschrieben 🙂
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Oh dann habe ich nicht richtig gelesen oder verstanden.
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Ich hatte bei Mäde eher an eine Made gedacht und nicht an die Pflanze. So oder so bin ich froh, das wirklich gut abgelichtete Tierchen nur auf einem Foto und nicht in Realität so gross vor mir zu haben. Ich bin nicht sooooooo der Insektenfreund, finde sie aber immer wieder spannende Motive.
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Ich bin mit den Jahren quasi mutiert zum Insektenfreund.
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