
Objekte aus Ton müssen sachgerecht getrocknet werden.
Und wiederholt. Dazu stellt meine Frau Objekte aus den Kursen mehrmals in die Sonne und holt sie abends/bei Regenwarnung wieder herein.
Dieses obere Teil einer Stele sieht äusserlich vollkommen trocken aus.
Steckt man aber, wenn es in der Sonne steht, einen Finger durch das Führungsloch, wird er schnell feucht.
So merkt man, daß das gute Stück noch länger braucht, bis es in den Brennofen kann.
Diese Vorkehrmaßnahmen gehören zum Arbeiten mit Ton dazu.
Und manch andere auch.
Damit man dann Freude mit dem geformten Stück hat.

Solche sorgsamen, langsamen Arbeiten sind so wohltuend. Wir sind ja alle viel zu ungeduldig geworden. Aber Werkstoffe wie Ton lassen sich das nicht gefallen.
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Man hat beim Arbeiten nicht mal Zeit, etwas zu trinken. Nimmt sich etwas mit und es ist allermeist am Schluss nicht berührt.
Ungeduld und Ton vertragen sich nicht, da hast du recht, Ule.
Arbeiten mit Ton kostet Kraft. Kein Wunder, dass sie einem manchmal zum Schluss zu fehlt.
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Hmmm… man sollte getöpferte Sachen aus Ton eigentlich nicht in die direkte Sonne stellen, da die Sonne den Ton viel zu schnell und ungleichmäßig trocknet. Das führt fast immer zu Rissen oder das Stück verzieht sich… wurde mir zumindest während meiner aktiven Zeit dieser so schönen und entspannenden Töpferkunst so beigebracht.🙄
Bin mir aber sicher, dass deine Frau genau weiß was die tut und das ist auch gut so.😉
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Hanne, man stellt doch die Sachen erst dann in die Sonne, wenn sie drinnen getrocknet sind. Und dennoch entweicht dann doch noch einige Feuchtigkeit. Das wollte ich anzeigen.
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Das ist aus deinen Zeilen ja nicht herauszulesen, Gerhard und bei uns in den Kursen wurde nunmal nie etwas in die Sonne gestellt, bevor es gebrannt war.
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Meine Frau hat ja Termine, daher kann sie die Stücke nicht einfach in der Werkstatt trocknen lassen. Die Öfen müssen zudem bestückt werden. In den Kursen wid ja allerhand angefertigt.
Sie würde ja liebend gerne darauf verzichten, die Stücke vollkommen trocken zu bekommen. Das ist ja immer Mehrarbeit.
Ich habe vorgestern eine ganz neue Plastik geschaffen. Die trocknet zunächst mit einem feinen Tuch in der Werkstatt, damit sie gleichmässig trocknet. Dann wird sie gelegt, damit auch der Boden nachziehen kann.
Irgendwann dann kommt sie an die Sonne.
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Also wäre hier wohl einmal ein Kurs fâllig, und dies war ein Anfang.
Ich freue mich auf eine Fortsetzung.
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Ab und an werde ich etwas zu Techniken sagen. Anhand von Stücken, die ich mache.
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Objekte aus den Kursen? Welche Kurse denn?
Von Kursen hörte ich bisher noch nichts.
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Meine Frau gibt Kurse.
Zuletzt sogenannte Sommerakademien. Da arbeitet man zu sechst Mittwoch, Donnerstag und Freitag von 17-21:00.
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Könnten Sie uns davon nicht ab und zu etwas auf Ihrem Blog zeigen?
Wir sehen ja sonst nichts davon.
Ich denke mal, Ihre Frau wurde sich auch freuen.
Und warum sollten wir uns nicht gegenseitig etwas Freude machen?
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Ich habe ja in der Vergangenheit viel Objekte gezeigt.
Ich werde das wieder etwas ausbauen.
Danke für die Anregung.
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Es ging mir weniger um die Objekte als um das Einfûhren in das Tun.
Die Kurse Ihrer Frau würden mich auch etwas interessieren.
Könnten Sie nicht eine “Brücke” dazu bauen?
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Ja, ich kann solche Kurse mal beschreiben.
Auch mein Vorgehen mit Ton.
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Ja darauf freue ich mich schon: Auf beides.
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Danke, das ist doch eine wichtige Mitteilung.
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Dies habe ich gleich bei mir angezeigt.
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Gerne.
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Das ist doch etwas Schönes: Bei dieser Tätigkeit einmal mit dabei zu sein!
Gern würde ich mehr davon sehen und erfahren.
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Es kommt noch, was ich an den letzten Tagen fertigte.
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