So wie unten steht ein Objekt sicher.

Stellt man es dagegen auf eine Stele, hat es zwar ein Mehr an Sichtbarkeit und Prominenz, zerbricht aber definitiv, wenn es herunterfällt.
Dieses grössere Objekt, was damit auch einigermaßen schwer ist, ist mir vor wenigen Tagen zerbrochen, als ich daran sties.
Vielleicht erinnerte es mich damit, daß ich wieder mit Ton arbeiten sollte.
Dafür danke ich.

Es ist wirklich sehr schade, dass dieses so schöne Kunstwerk, von der Form italienisches Design der 1960er oder 1970er Jahre, in die Brüche ging. Aber so kann es nunmal kommen, wenn frei stehende abgerundete Skulpturen keine Stütze hatten, und kann da auch selbst ein Lied von singen.😉
Solche Töpfereien oder Keramiken kann man auch nicht so wirklich nachtöpfern, weil jedes Kunstwerk seinen ganz eigenen Charakter hat… weiß ich aus Erfahrung damit.
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Nachtöpfern tue ich eh nicht.
Das sind ja alles Unikate und jedes entwickelt sich quasi von alleine auf sein Ziel.
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War mir eigentlich klar und dachte dabei nur daran, dass sich meine Schwester damals u.a. den von mir getöpferten “Denker” wünschte, wobei das Ergebnis beim Versuch auch niemals das Gleiche war.
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Oh wie schade um das schöne Objekt!
Aber ich bin beeindruckt, dass du dennoch etwas Gutes daran siehst, nämlich die stille Aufforderung, wieder mal ans Töpfern zu denken. :–)
Lieben Gruss in den Nachmittag, Brigitte
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Es ist an der Zeit 🙂
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Das ist zwar sehr schade um das schöne Objekt, aber ein wertvoller Anstoß für dich.
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Ich dachte zuletzt öfters daran.
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Kann man eigentlich die Trümmer eins zu Bruch gegangen Werkstücks in ein neues integrieren? Dieses hier wirkt irgendwie so “archäologisch” auf mich, dass es in meiner Vorstellung weitergeführt werden könnte, sofern das technisch ginge.
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Es ist so irr gesplittert, dass das wohl nicht in Frage kommt.
Mit Paperclay könnte man grundsätzlich Bruchstücke zusammenführen und erneut brennen.
Das haben wir auch mal bewusst gemacht, für kleinere Arbeiten. Heraus kommt aber kaum Ästhetisches, sondern Experimentelles, was ja auch einen Wert hat.
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Experimentelles muss nicht “schön” sein, sondern nur für einen selbst Bedeutung haben.
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Nun, ein Erlebnis, dass ebenfalls in diese Kategorie passen könnte, hatte ich vor einigen Jahren ebenfalls. Allerdings war es kein Kunstwerk aus Glas oder Ton, das irgendwann abstürzte. Stattdessen war es ein neuer Songtext, den wir mit Bleistift auf Papier schrieben. Und das auf einem Tisch mit flammende Kerzen. Dann war der Text im Großen und Ganzen fertig. Wir wandten uns kurz ab, um uns erfreut zu zu lächeln. Als unsere Aufmerksamkeit zum Text zurück kehrte , stand er bereits in Flammen. Seither heißt dieser Song in unserem Sprachgebrauch Flammen Song. Inhaltlich hat er nicht unbedingt was mit Bränden zu tun.
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Ja, in gewisser Weise ähnlich.
Solch ein Werkstück wie meins begleitet einen ja mehrere Wochen, da es zwei Brände braucht.
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Gute, zuversichtliche Art, das Zerbrechen anzunehmen!
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Von dieser Art habe ich noch ein weiteres, sozusagen die Schwester. Aber anders gebaut.
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Ich habe es bei mir angezeigt.
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Schön!
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Das ist bzw. war jedenfalls ein besonders schönes “Objekt”. Und daß man es gut sichtbar machen wollte, ist verstândlich.
Daß es aber auch ein Wagnis war, war wohl auch von Anfang an klar.
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Gegen Wind war es gut gesichert.
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Leider aber nicht gegen einen Stoß.
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