Früher, so wie in dem verlinkten Artikel, fand ich auf dem Rainfarn regelmäßig kleine Falter wie den Feuerfalter oder Bläulinge. Das ist jetzt nicht mehr so. Ein Blick auf den Rainfarn lohnt sich kaum mehr. Jedenfalls sehe ich keine Falter mehr dort .
Der Artikel von 2021 zeigt ein wirklich schönes Exemplar von einem Geistchen:


Was für ein zierliches Geschöpflein! Hoffentlich ist die Art nicht ausgestorben.
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Nein, keines falls, Elisa. 🙂
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Viele Gründe sind denkbar.
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Klar. Niemand will hier etwas beweisen müssen. 🙂
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Das kann ich leider auch bestätigen: von allen deutlich weniger, Insekten, Vögel … nur Ratten werden mehr.
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Vielleicht finden sie mehr Nahrung, nachdem die Beseitiger von totem Material, wofür Insekten ja auch zuständig sind, immer mehr ausfallen?!
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Die Rainfarnbesucher sind hier auch bisher wenige, aber er blüht bei uns auch gerade erst auf. Vielleicht kommt im August noch etwas “in Schwung”.
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Das Foto ist toll.
Und eine interessante Beobachtung. Wohnen die Falter jetzt woanders, wenn sie dort keine Eier mehr legen (Bezug zum vorherigen Kommentar)? Oder sind sie Opfer des Klimawandels?
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Da bin ich nicht Experte genug.
Natürlich gibt es einen Artenschwund. Schmetterlinge brauchen ein Mikrohabitat, in denen es ihren Eiern und Larven auch gut geht. Legen sie ihre Eier in den Garten, da wo es den gewünschten Nektar geben kann, kann es sein, daß sie dort kein Auskommen finden werden.
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Sehr schön!
Ich habe es bei mir angezeigt: “Ein Federgeistchen auf dem Rainfarn”.
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Gut, schön, das Geistchen hat es verdient. 🙂
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Wer es “verdient” hat, – wer weiß es?
Man darf sich ja einfach nur an dem schönen Anblick erfreuen.
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Ich bin immer sehr erfreut, wenn ich es sehe.
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Auch bei uns verändert sich die Situation zum Schlechteren. Bis vor wenigen Jahren war unser WEin um diese Zeit voll mit Insekten, vor allem Wespen. Dies Jahr kann man sie mit der Lupe suchen. Obwohl ich eine ungetrübte Ernte habe, kann ich mich über diese Entwicklung nicht freuen.
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Ich freue mich ja auch nicht.
Vor einiger Zeit berichtete ich über einen Zwergbläuling, der fast verschwunden war, weil er als Larve “die Angewohnheit” hatte, sich vor dem nächsten Schritt mit Wasser aufzupumpen. Dann kam aber ein gewaltiger Temperatursturz “von jetzt auf gleich”.
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ein paar Wespen freuen sich doch noch am Wein. Aber es sind tatsächlich auch hier nicht so viele wie in anderen Jahren. Ich ahbe auch kein Wespennest gesehen.
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Es gibt ja die sogenannten Klimagewinner. Ich möchte bloß in einigen Jahren nicht nur Honigbienen und Schmeissfliegen fotografieren müssen, haha.
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Heute wimmelte es von Wespen rund um das Katzenfutter. Mein Mann wurde vorgestern gestochen und hat eine riesige Beule am Arm. Bei uns sind die Wespen ganz klar die Gewinner. Aber ich sah heute auch eine Holzbiene, hab mich sehr gefreut. Ich bin übrigens nicht davon überzeugt, dass der Klimawandel für die geringere Vielfalt der Insekten verantwortlich ist (dieses Jahr ist hier bisher unterdurchschnittlich warm), sondern die Pflanzengifte, mit denen die Bauern ihre Olivenhaine besprühen.
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Es ist eine Kombination vieler Einflüsse, nicht nur die Änderung des Klimas: Lebensraumverlust, Nutzungsänderung der Lebensräume, Spritzmittel, Klimawandel und extreme Wetterereignisse. Diese letzteren sind besonders bedeutsam. Ich hatte mal über den Cupido, einen kleinen Bläuling, berichtet, der um 1978 fast völlig erschwand, als in einem milden Winter plötzlich die Temperatur um 20 Grad fiel. Die Larven hatten sich aufgrund der Wärme schon mit Wasser vollgepumpt, da kam der tiefe Fall der Temperatur.
Das nur in Kürze.
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und warum ist es jetzt deiner Meinung nach nicht mehr so?
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Die Falter wohnten ja in der Nähe des Rainfarns. Offenbar legten sie dort keine Eier mehr.
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