
2009 hat Mariana Castillo Deball drei 1960er Kunstbücher des brasilianischen Codex-Verlags
mit einem Stein bearbeitet und ist so Schicht für Schicht in die Tiefe gelangt.
Sie bekam durch dieses Vorgehen einen unmittelbaren, physischen Zugang zu den im Buch gezeigten Kunstwerken.
Mariana Castillo Deball hat diese Arbeit “Do ut des” genannt. “Ich gebe, damit Du gibst”.
Gesehen im Neuen Museum in Nürnberg.

Ein spannendes Experiment, das die Wahrnehmung gleichzeitig schärft, irritiert und verblüfft.
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Ich habe so etwas noch nie gesehen und empfinde das Kunstwerk als eine Art Experiment. Keinesfalls sollte dadurch das Buch herabgemindert werden. Literatur ist eine andere Kunstform als die visuelle, es lädt auf andere Weise zum Nachdenken an, eher zu einem Insichgehen und ein Insichhineinhorchen. Ein Buch ist etwas Intimes, Persönliches, das sein Echo im Innern eines Menschen findet. Elisa
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Die Abbildung wirkt sehr stark, dennoch fühle ich immer Unbehagen, wenn Bücher zerstört werden.
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Die Idee, die Form des reliefartigen Einblicks durch die Schichten wirken interessant, ich empfinde nur eine gewisse Ablehnung gegenüber der Auswahl der Stelle im Bild, denn die Vorstellung, dass jemand mit einem Stein auf menschliche Gesichtsabbildungen einhämmert, befremdet mich zu sehr.
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Das stimmt.
Ich kann mir nur denken, daß sie einen anderen Zugang zu den Werken anbietet wie die die Werke betrachtenden Personen auf dieser Buchseite. Sie will offenbar die lineare, eindimensionale Rolle des Betrachters der Kunst aufweichen.
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Es sollte tiefer gehen, im wahrsten Sinne des Wortes. 🙂
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Deveria ir mais fundo. 🙂
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This photograph raises questions as to what is going on here! Am I seeing a photo of a photo? Also, this morning I’m having some problems with my eyes and that is making things worse.
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Ashley. There were 3 books, each on a stele and I took a photo of the opened pages of one of them.
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Ein Buch bietet meist nur einen visuellen, aber keinen echten physischen Kontakt zu echter Kunst. Um die abgebildeten Werke live zu sehen, hilft ein Blick in das Impressum oder das Abbildungsverzeichnis des Buches… oder eben, wie es diese Künstlerin machte, ganz toll künstlerisch umgesetzt nicht aus, sondern mit Stein gehauen. 😀
Ein sehr schönes Bild kam jedenfalls dabei heraus, das weitere Gedankengänge für jeden Betrachter offen lässt.
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Ich fühle mich demgegenüber sprachlos!
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Meinem Kommentar, oder dem schönen Beitrag gegenüber?🤔
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Dem Beitrag gegenüber!
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So oder so deplatziert!
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Wenn Gerhard das auch so findet, dann bitte meinen Kommentar löschen!
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Sag das bitte Gerhard und nicht, wie hier ständig lesbar, zu mir!
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Erstens lösche ich nichts
und zweitens ist mein Posting heute ja durchaus kritikwürdig.
Diese Art Kunst ist ja Gegenwartskunst und mag Befremden hervorrufen. Ich las ja in der Ausstellung auch die Intention nach, wennauch in Nürnberg die sehr kurz und knapp gehalten ist.
Mich erinnerte das Werk auch an meine Kindheit, wo wir auch gerne an Heften rumrieben und rummachten.
Interpretationen des Werks bieten sich so manche an.
Von der Künstlerin gab es noch weitere Arbeiten in Nürnberg, die allesamt “ernst” waren und insofern auch ihr Buchthema erhöhten. Man ist dann geneigt, näher hinzuhorchen.
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Ja, Hanne, das wirkte unmittelbar auf mich. Deshalb brachte ich das auch.
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Mag diese Kunst auch sehr und sah auch schon Ähnliches in Ausstellungen.
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