Astrid Klein hat ein 1931er-Foto von Frauen der Haftanstalt in Aichach künstlerisch umgesetzt.
Das Nürnberger “NEUE MUSEUM” zeigt diese im Jahre 2000 erworbene Arbeit.

Es zeigt Frauen der Haftanstatt in ihrem täglichen Hofgang, bei dem sie strikt Abstand zueinander einzuhalten hatten.
Die stark vergrösserten Ausschnitte der Ursprungsaufnahme können nicht zeigen, wer sie waren, obwohl man ihnen sozusagen nahegerückt ist.
Es gibt aber mittlerweile einige Biographien/Zeugnisse von Insassen, wie ich feststellen konnte.
Vielleicht gab es sie vor mehr als 30 Jahren noch nicht, als dieses Werk entstand.

Ein trauriges Kapitel ist hier eindrücklich dargestellt.
Lieben Gruss ins Wochenende, Brigitte
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Ich bin auch der Ansicht, dass das Veröffentlichen solcher Aufnahmen notwendig und richtig ist. Ich muss allerdings hinsichtlich Interpretation passen. Dafür ist meine Sehfähigkeit leider zu gering. Wenn Ichs im Museum sehen würde, wäre eine klarere aussage von mir wahrscheinlich möglich.
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Peter, man kann ja keinerlei Einzelheiten erkennen, die Frauen sind namenlos. Auch im Museum ist das so, sogar noch mehr, da die Formate ja recht groß sind.
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Wie viel Kritik an bestehenden Verhältnissen doch in Fotos ausgedrückt werden kann, obwohl sie in öffentlichem Auftrag entstanden sind. Sehr beeindruckend.
1931 war ja noch vor dem nationalsozialistischen Regime, also mit Zentrumskanzler und sozialdemokratischer Unterstützung. Stimmt mich nachdenklich.
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Wie das alles zusammenhängt, das könnte uns ein Wissenschaftler erklären.
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Sind wirklich beeindruckende, nicht nur künstlerisch wertvolle Bilder der damaligen Zeit, was sich hoffentlich auch nie wiederholt. Denn las nun auch noch einiges dieser Gefangenen im Netz, und musste ziemlich dabei schlucken.
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Ich tat das auch. Es gibt ja ein Buch einer Enkelin, aber die konnte auch nur mutmaßen.
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Weißt du, ob die Fotos legal gemacht wurden. Oder gibt es dazu auch noch eine Geschicht?
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Soweit ich das sehen konnte, machte er auch Innenaufnahmen, etwa in der Weberei. Also wohl im Auftrag.
Vom Gefängnisinnenhof existieren m.E. 2 Aufnahmen, eine hinter Gitterstäben und eine mit wohl geöffnetem Fenster, der dieser Arbeit der Künstlerin zugrundelag.
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Ich wollte gerade nachfragen, wie du auf ein solches Thema gekommen bist. Es kam durch einen Museumsbesuch. Das wäre auch für mich aufwühlend und viele Gedanken auslösend gewesen!
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So soll ja Gegenwartskunst sein. Sie kann ein Mehr an Gefühlen auslösen als etwa Kunstwerke der Moderne.
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Danke für dies zeitüberspannende Werk, von 1931 über Ende des 20. Jahrhunderts bis heute!
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Ja, knapp 100 Jahre her. Mich beeindruckte dieses Rund an namenlosen Frauen.
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Sehr eindrucksvolles Werk! Das es solche Fotos überhaupt gibt…
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Es soll von Wolfgang Weber (1902 – 1985), einem Pionier des deutschen Fotojournalismus stammen.
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Fotojournalismus ist ja eine sehr interessante Branche …
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Ganz sicher.
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Lieber Gerhard, danke.
Es ist so wichtig und wertvoll, dass solche Aufnahmen gezeigt und öffnetlich gemacht werden.
Das sollte noch viel öfter getan werden.
Segen dir und alles Gute.
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Ja, ich empfand das Werk auch recht aussagekräftig, daher zeigte ich es.
Dank Dir!
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