Triplizität der Ereignisse

Im Mai 2024 fotografierte ich eine unglücklich geschlüpfte Kamelhalsfliege:

Das arme Geschöpf hatte sicher mit seinem deformierten Flügel nicht mehr lange gelebt.

Am 9. Mai dieses Jahres wiederholten sich die Missgeschicke.

Zunächst entdeckte ich im Auto eine Kamelhalsfliege auf meinem Hosenbein! Da war sie noch, als ich mit dem Auto nachhausekam!
Sie flüchtete beim Aussteigen ins Autoinnere. Dort war sie dann nicht mehr zu finden.
Ob sie bei offenstehenden Türen dann geflohen ist, kann ich nicht sagen. Ich denke, eher nein.

Ich bin dann nochmal zum Hartriegel an meiner “Haushecke”, wo ich am Spätnachmittag noch auf Aufnahmen hoffte.

Mein Erstaunen war groß, daß ich dort AUSGERECHNET eine weitere seltene Kamelhalsfliege vorfand:

Diese offenbar frisch geschlüpfte Kamelhalsfliege flüchtete vor mir,
ausgerechnet auf die Kühlerhaube eines geparkten Autos.

Das war sicher keine gute Idee. Die Haube war eindeutig zu warm.

Ich fegte das arme Tier mit einem Blatt von der Haube. Auch da bin ich mir nicht sicher, ob es überleben konnte. Es knickte rasch ein.

Ein dreifaches Vorkommnis mit einer solchen Fliege.
Zweifach, daß da ausgerechnet ein Auto im Spiel war.

6 thoughts on “Triplizität der Ereignisse

  1. So eine Kamelhalsfliege ist offensichtlich ein sehr interessantes, auch sehr schönes zartes Insekt… und gleich drei solche, ja doch teils eigenartige Begegnungen damit, können mitunter ziemlich tief berühren, was ich gut nachvollziehen kann Gerhard.

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  2. Och, die armen, hübschen Geschöpfe! Die haben es wohl nicht leicht mit ihren filigranen Körpern und Flügeln. Und seltsam ist dein dreimaliges Beobachten dieser Tragödien.

    Fast möchte man befürchten: Aller schlechten Dinge sind auch drei.

    Einen lieben Gruss in den hoffentlich harmlosen Tag,
    Brigitte

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  3. Diesem interessanten Insekt musste ich erst einmal nachgehen, weil ich mich fragte, weshalb du sie in deiner Umgebung so häufig antriffst, und ich hingegen in den über 20 Jahren, seit ich digital fotografiere und meine Dateien ordentlich beschrifte, offenbar gar keine Begegnung zu verzeichnen hatte.
    Schlupffehler bei Fluginsekten sind vermutlich gar nicht so selten. Es sind ja schon erstaunlich Vorgänge, wenn so ein zusammengefaltetes Insekt sich zuerst aus der (auf dem Foto augenscheinlich sehr kleinen Puppenhülle befreien muss und dann auch noch die Flügeladern mit Blut versorgen.
    Ich frage mich, ob es heiss war, so dass vielleicht die Puppenhülle zu schnell angetrocknet und klebengeblieben sein könnte?

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