Fliege oder was?!

Unlängst fand ich in meinem Bilderreservoir Aufnahmen von 2019, in der ich ein Insekt als Fliege bezeichnet hatte.

Natürlich handelt es sich hier um eine Zikade, nämlich um eine

Löffelzikade – Eupelix cuspidata

Witzig für mich, daß ich vor 7 Jahren offenbar noch wenig Ahnung von diesen Kreaturen hatte.

Bis dato ist mir dieses Geschöpf nur einmal begegnet.


Wie findet ihr es?
Abstossend oder gefällig?!

38 thoughts on “Fliege oder was?!

  1. Zikaden sind ganz putzig, finde ich. Manche dazu noch so schön gemustert. Ich kenne nur zu gut, was du hier beschreibst. Ich bin auch mal in meinem Blog auf einen älteren Eintrag mit einer Blattschneiderbiene gestoßen, die ich ein paar Jahre vorher noch für eine Sandbiene hielt 😉 Aber es ist doch schön, daß man dazu lernt und immer mehr erkennt von den kleinen Krabblern.

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  2. Gesehen habe ich so eine Zikade noch nie (nur gehört) und abstossend finde ich sie gar nicht, eher ungewöhnlich und dadurch spannend.
    Ob sie auch wie andere Zikaden zirpt?

    Lieben Freitagsgruss, Brigitte

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  3. An Zikaden fasziniert mich der unglaubliche Lärm, den sie machen können. In Spanien, in der Mittagshitze, am Rand einer gelben Wiese hat man das Gefühl, die Hitze selbst würden diesen anhaltenden Ton erzeugen. – Übrigens habe ich früher einmal geglaubt, Zikaden sähen ähnlich aus wie Grashüpfer.

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    1. Am “nächsten” komme ich den Rhododendron-Zikaden in unserem Garten. Die sind hübsch lautlos, es sind da aber auch nur etwa ein Dutzend jeweils.
      Man fragt sich, wie die von Dir genannten Männchen sich den Weibchen gegenüber bemerkbar machen können, wenn sie zu Tausenden und Abertausenden nach ihnen kreischen.

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      1. Das klingt jetzt vielleicht sexistisch, aber ich glaube, der Natur ist das schnurz, so lange alle Weibchen begattet werden. Und vielleicht sind Zikadenmännchen in dieser Hinsicht besonders solidarisch mit ihren Geschlechtsgenossen. Oder das, was wir als eine einzige Geräuschkulisse empfinden, wird von den Zikaden doch als individueller Lockruf wahrgenommen, der besonders prachtvolle Nachkommenschaft verspricht.

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  4. Eine Fliege mit dieser Kopfform wäre mal was… Gefällig, schön in einem persönlicheren Sinn muß sie nur der Zikadengegenpart, der Partner finden. Abstossend – woher, die Schmeißfliege oder die Dasselfliege erwecken schon eher unappetitliche Gedankenverbindungen, vor allem was die Ernährung des Nachwuchses angeht. Nein, das ist ein glattes, auch elegantes Insekt, das seinem Umfeld gemäß von Zeiträumen geformt zu dieser Art wurde, bewundernswert wie alles, was da kreucht und fleucht.

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  5. Laut Wiki sind weltweit weit mehr als 45.000 Zirkaden-Arten beschrieben, davon 638 aus Deutschland… und dieses unscheinbare, aber interessante Exemplar tarnt sich einfach nur besonders gut.
    Man lernt ja zum Glück immer dazu, Gerhard und für mich wäre es wohl auch eher eine Fliege gewesen.

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