Kopfüber landen

Ein winziges Tierchen landete vor meinen Augen AUF einem Blatt.

So sagt man wohl…aber es landete kopfüber!

Als hätte es keine andere Möglichkeit gegeben, zu landen!

Noch dazu hält es sich sehr unsymmetrisch am Blatt fest: Beide Vorderbeine auf einer Seite des Blatts.

Nun, das weiß ich durch Joachim Schlichting, sind die Graviationskräfte für dieses winzige Tierchen so gering, daß eine Anhaftung mit nur 3 von 6 Beinen vollends genügt. Manchen Insekten genügt ja die Anhaftung von nur einem Bein, vor allem wenn sie ihre vier vorderen Beine für etwas anderes brauchen. Man denke da etwa an Hornissen.

Dieses winzige Tierchen ist zudem ein ganz besonderes Insekt:

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Pamphilius sylvaticus, gehört zu den Gespinstblattwespen.


20 thoughts on “Kopfüber landen

  1. Ich habe schon als Kind die Fliegen bewundert, die wie nichts überkopf an der Decke landeten. Inzwischen habe ich mich informiert, wie sie das machen. Beim Landen fliegt das Insekt unten an die Decke, beschleunigt, macht einen Rückwärtssalto (Rotation um die Querachse) und streckt die Vorderbeine zuerst aus, um den Kontakt herzustellen. Klingt komplizierter als es vermutlich ist, weil die Schwerkraft für sie eher eine Leichtkraft ist.

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  2. Und wenn das menschliche Wesen zu viel Alkohol getrunken hat, dann reichen auch zwei oder sogar vier seiner Extremitäten nicht aus, um die Schwerkraft der Erde richtig wirken zu lassen, weil wir eben nicht so leicht und so leichtfüßig sind.

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      1. Dann bedanke ich mich, Clara.

        Ich frage mich jetzt, wie sich Insekten verhalten, wenn sie betüdelt sind. Das gibt es nämlich auch. Landen dann etwa beschwipste Hummeln noch zielgerecht – oder fallen sie vom Blatt?! 😉

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