Makro oder nicht?!

Dieses Foto habe ich am Freitag mit meiner Handykamera geschossen.

Es zeigt die Nymphe eines grünen Heupferds auf Löwenzahn.

Mit dem Sigma-Makrobjektiv hätte ich sicherlich grossere Detailtiefe erreicht, doch kann man das Foto so stehen lassen.
Ich hatte das Sigma-Objektiv ja nicht dabei.

Entscheidend war, daß das Tierchen nicht gleich flüchtete, deswegen konnte ich mich in aller Ruhe sehr nahe annähern.

Das Sigma-Makrobjektiv erlaubt dagegen eine Annäherung von nur 20 und funktioniert auch bei sich bewegenden Insekten gut, da ich immer eine sehr kurze Verschlusszeit wähle.
Ich ziele dabei immer auf die Augen – auch deshalb, weil in ihnen die Seele wohnt. 😉

Diesen Artikel schrieb ich, weil Gerda bei Joachim Schlichting anmerkte, daß sie ohne Makro nicht solche Eindrücke mit dem Palmkätzchen wie er hätte haben können. Das stimmt so nicht.
Allerdings erlaubt das beständige Makrotografieren, daß man mit blossem Auge etwas erkennen kann, was man sonst nicht erkennen dürfte. Das Auge ist durch die Fotografie geschult, es genieriert durch Erfahrungswerte ein schlüssiges Bild von den jeweiligen Winzlingen.
Auch in diesem Falle auf dem Löwenzahn wusste ich, was es war, bevor ich die Kamera draufhielt.

20 thoughts on “Makro oder nicht?!

  1. Eine bildschöne Farbkombination, Gerhard, und die Schärfentiefe finde ich genau richtig. Aber Frage: ist es nicht so, dass Smartphones eher etwas weitwinklig eingestellt sind und daher im Vergleich zum Makroobjektiv einen deutlich tieferen Beteich scharf zeichnen?

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  2. Herzlichen Glückwunsch zu einer gelungenen Makroaufnahme, lieber Gerhard! Du hast recht, die Fotografie trainiert das Auge, Dinge zu sehen, die man sonst übersehen könnte. WordPress hat oft versäumt, mir mitzuteilen, dass da ein Post von dir war. Schade!

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  3. Ein ganz tolles Foto ist das Gerhard und ist schon klasse, wie sich die Kameras auch in Handys inzwischen entwickelt haben.
    Freue mich sehr darüber, auch hier bei dir wieder etwas von dir zu sehen, sowie interessantes zu lesen!
    Liebe Grüße, Hanne

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  4. Danke Gerhard! Ein wundervoll scharfes Foto, zu dem ich nicht in der Lage wäre. Wieder einen Beitrag von dir zu lesen, freut mich besonders (in Kommentaren bist du ja immer aktiv geblieben)

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  5. Mein vorheriger Kommentar scheint im Spam gelandet zu sein.

    Er war voll des Lobes für dein Handyfoto der grünen Heuschrecke und der Freude darüber, dass du wieder mal einen Blogeintrag getätigt hast.

    Lieben Dank und Gruss, Brigitte

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  6. Mein vorheriger Kommentar scheint im Spam gelandet zu sein.

    Er war voll des Lobes für dein Handyfoto der grünen Heuschrecke und der Freude darüber, dass du wieder mal einen Blogeintrag getätigt hast.

    Lieben Dank und Gruss, Brigitte

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  7. Sehr interessant, was du schreibst, Gerhard. Und entzückend, was du mit dem Handy fotografiert hast.

    Und dass du wieder mal einen Blogeintrag erstellt hast, ist auch ein Grund zur Freude!
    Lieben Montagsgruss zu dir

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  8. Ja, es ist tatsächlich so das man mit ruhiger Hand auch mit Handy oder Kompaktkamera gute Nahaufnahmen machen kann. Es ist sogar so, dass je kleiner der Sensor ist, die Chance ein gutes Bild aus der Nähe zu machen steigt. Das kann Joachim Schlichting uns vielleicht sogar besser erklären als ich.

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