
Anlässlich einer Veranstaltung war ich nach längerer Zeit wieder mal im Juliusspitalgarten.
Dieses Werk von Herbert Mehler spricht mich nachwievor sehr an.


Anlässlich einer Veranstaltung war ich nach längerer Zeit wieder mal im Juliusspitalgarten.
Dieses Werk von Herbert Mehler spricht mich nachwievor sehr an.

Rein rechnerisch steht da nichts rum. Denn 0 und Null gibt nun mal Nix, da kann man beliebig viele aneinanderreihen, multiplizieren, dividieren, subtrahieren, eine Null hochsetzen und so alles quadrieren. Was wieder einmal zeigt, dass konventionelle oder unkonventionelle Mathematik eben doch nicht alles ist. Es kommt auch auf das Material an. Und wenn es rostiges Metall ist oder zerbrechliche Keramik.
Unzählige Ringe aus Plastik fangen Fische im Meer und lassen sie krepieren, wir aber essen dann Plastik mit Fisch. Plastikfisch. Also so gut wie kein Nahrungsmittel. Wir nähern uns wieder der 0. Welchen Sinn das ergibt wissen wenige. Außer den Herstellern von Plastikringen.
Welchen Sinn ergeben Ringe im Park? Es gibt viele. Es gibt olympische Ringe und Ringe zum Turnen, Klettergerüste (ich hoffe, dieses Ding steht stabil. Bestimmt versuchen sich manche Kinder daran!), kreisförmige Blumenrabatten und Hexenringe. Hier stehen sie, vom eigenen Gewicht, von der Schwerkraft etwas abgeflacht und so unserer Weltkugel nicht unähnlich, aber noch aufrecht und zweckmäßig, man kann hinduchschauen. Und sieht dann, wie immer, wenn man durch etwas schaut, die andere Seite. Was ja ein zentraler Sinn von Kunst überhaupt ist, eine andere Betrachtungsweise zu ermöglichen, anzuregen, zu provozieren.
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Das Ding steht stabil, ich sah schon ein Foto mit einer Dame sitzend drauf. 🙂
Was ich aber bemerkt hatte, war, daß eine “0”, die äusserste der vier, etwas abweicht in der Anordnung, als wollte es sich der Reihung entziehen.
Welchen Sinn die kaum bemerkbare Abweichung hatte und hat?
Das wissen die Götter oder Herbert Mehler.
Hindurchschauen: Da erinnerst Du mich an etwas: Meine Durchschauobjekte, drei an der Zahl, haben immer noch nicht eine gemässe Anordnung. Eine einst gedachte Anordnung ist zu wackelig und es drohte so Scherbenkrieg.
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Jedenfalls auffallend, diese Plastik. Ob Künstler sich immer so wahnsinnig viel denken bei ihrem Tun? Es reicht ja eigentlich, dass der Künstler diese Idee hatte und es ihm die Mühe wert war, sie umzusetzen.
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Sie gefällt ästhetisch.
Solche schiefen “0” habe ich auch schon in Ton gefertigt. Und als Verbund erhöht sich ihre Wirkung.
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Hmmm… Die Bedeutung dieser zehn Ringe, in Form von Augen, würde mich auch interessieren, lieber Gerhard und ansonsten ist es eine schöne Skulptur in diesem sehr schönen Juliusspitalgarten, den auch ich schon mal aufsuchte. 🙂
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Was meinst denn Du, was diese Ringe bedeuten?
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So wie ich es geschrieben hab. Denn für jedes Kunstwerk, auch Plastik gibt es meistens auch eine Erklärung, denke ich und irgend etwas muss der Künstler sich ja dabei gedacht haben.
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Warum? Ist es die Zusammensetzung der zehn Dinger?
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Mir gefällt das Werk aus rein ästhetischer Sicht.
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