
Erneut nehme ich an einem Drabble teil, hier von Puzzle initiiert.
***
Horst fand sie überaus attraktiv:
Ihr Lachen, ihre Leichtigkeit – sie musste eine Göttin sein!
Eine wahrlich schöne und offenbar auch zärtliche Frau!
Gleichzeitig hatte er Angst. Er wusste von früher her, wie hart ihn ein Scheitern treffen konnte.
Schliesslich wagte er es doch.
Er wollte endlich wieder vom süssen Kelch kosten !!
Das war sein Motiv, das musste er vor sich zugeben.
“Du hast lange gewartet, Süsser!”
Die Liaison endete so schnell wie sie begann.
Jetzt war sie plötzlich keine Göttin mehr, sondern ein Biest.
Die Leidenszeit begann.
“Oh, ich Esel”. Er war schlicht dumm, er wollte was und bekam nichts!
***
100 Worte.

Eine zerplatzte Traumseifenblase, aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt.
LikeLiked by 1 person
In der Tat. 😉
LikeLiked by 1 person
Somit hat sich der arme Horst mal wieder zum Horst gemacht und somit ist es manchmal wirklich besser nicht zu bekommen was man sich so sehr wünscht! 🙂
LikeLiked by 1 person
Horst war wirklich dumm, aber er brauchte das offenbar!
LikeLiked by 1 person
Nicht unbedingt dumm, sondern eher zu leichtgläubig und er glaubte trotz allem noch an das Gute im Menschen.
LikeLiked by 1 person
So kann man es durchaus sehen. Gutgläubig…
LikeLiked by 1 person
Mal wieder im typschen gerhard-Lapidar-Stil verfasst, gern gelesen! 🙂 Liebe Grüße, Andrea
LikeLike
Dank Dir!
LikeLike
Oje der Arme Horst 😎
LikeLiked by 1 person
Er brauchte die Abreibung.
LikeLike
Träume können tatsächlich im Nu zerplatzen, sobald die idealisierte Person nicht nur aus der Ferne mit allen schönen Hoffnungen behängt werden kann, sondern sich in Worten und Handeln auf ihre eigene Weise äussert. Das hast du wirklich gut nachvollziehbar beschrieben. Da gefällt mir auch der überschwängliche traumsüsse Kelch. 🙂
LikeLiked by 1 person
Nicht jeder Kelch enthält Süsses, sondern manchmal deftig Bitteres. 😉
LikeLiked by 1 person