
Zum neunten Mal nehme ich an einem Drabble-Dienstag teil, hier von Puzzle ausgerufen:
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Mit Hummeln kenne ich mich nicht aus. Sollte ich aber schon, als Insektenfotograf.
Die Bestimmung wirft mir heute etwa Ackerhummel aus. Das Tierchen stammt offenbar von Ackerland?!
Muss ich wohl glauben. Bei anderen Insekten tue ich mich leichter. Nur selten muß ich vermuten, um was es sich handelt. Selbst wenn sie eigentlich unkenntlich klein abgelichtet worden sind, habe ich sie meist schon mal gesehen.
Für mich sind all diese Tierchen, die ich auf Blättern oder in Blüten finde, kostbar, wie kleine Juwelen. Das bringt die fast tägliche Fotografie mit sich.
Mag wie eine merkwürdige Obsession wirken, ist es vielleicht auch.

Wer sich um das Kleine kümmert, vollbringt Großes 🙂
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Margarete Fontain sagt: “Ich sammle nicht nur Schmetterlinge.” Und Frau Merian stimmt mit ein. Ich würde sagen, Du bist nicht in schlechter Gesellschaft mit dieser Obsession. – Ah ist es denn eine? Ist es eine Leidenschaft, eine Passion, oder eben dieses gewisse Übermaß, das die Obsession, also Besessenheit ausmacht?
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Ins übermäßige schwappt es schon, es braucht schon eine andere Belohnung, um einen Tag darauf zu verzichten.
Sammelleidenschaft -Sammelwut.
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Ton, Steine, Scherben?
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Kenne ich nur peripher…
Keramik mache ich im Moment nur, wenn ich Tage am Stück dafür Zeit habe.
Köpfchen gehen schnell, das kann man zwischendurch machen.
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eine Obsession, die trägt…das ist was Wunderbares!
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Sie trägt immer noch 😉
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Es ist bewundernswert wenn man ein Thema so lange “beackert”, bis die Einzelheiten (bei dir die Insekten) kostbar werden, wie kleine Juwelen.
In diesem Sinne einen schönen Abend und lieben Gruss, Brigitte
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Ja, das ist mittlerweile so weit!
Liebe Grüße Gerhard
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Ein ganz anderer Zusammenhang als in den anderen, diesmal oft in kriminellen Bereichen angesiedelten Drabbles von heute und ich mag dein Thema! “Kostbar wie kleine Juwelen” – das beschreibt die Glücksmomente ganz treffend.
Dass die Ackerhummel so genannt wurde, obwohl sie bestimmt älter ist als der Ackerbau in der Menschheitsgeschichte, ist wieder so ein Phänomen der deutschen Namensgebung.
Ich bin kein Lateiner und habe darum eine Erklärung für den Namenszusatz “pascuorum” im Web gesucht und gefunden, dass > dort von Acker nicht die Rede ist, sondern “grüne Aue, Weide, Weideland oder Trift” genannt werden, und das beschreibt ihren Lebensraum mit benötigten Blüten auch viel besser.
Ich finde es immer wieder toll, wieviel Nachdenken so ein kleines Drabble auslösen kann.
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Wenn das Drabble Nachdenken und Nachforschung bewirkt, umso besser.
Das Wort Trift kenne ich nicht. Da müssste ICH mal nachschauen.
Unlängst die Malveneule entdeckt, die residiert tatsächlich nur auf Malven – das passt dann doch wunderbar!
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Trift kommt von Treiben, das waren Hutweiden, auf die gehütete Haustiere getrieben wurden, ob Gänse, Schafe, Schweine oder Rinder. Im Grunde regelmässig “gemähte” und gedüngte, offene Flächen.
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Ah, sehr schön, herzlichen Dank!
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Weil Du gerade sagst: Gedüngt. Nektarsaugende Insekten nehmen auch Rückstände von Pestiziden darin auf. Einen Rezeptor dafür haben die sicher nicht.
Ich las mal über Insekten, die einen EINZIGEN Rezeptor hatten, um das Überfaulsein einer Frucht anzuzeigen. Ihre anderen zigtausend Rezeptoren hatten damit nichts zu tun. Schalltet man diesen einen Rezeptor aus, dann naschen diese Insekten doch von der Frucht und sterben.
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