Dies ist ein Beitrag zu Myriades neuer Ausgabe der Impulswerkstatt.

Als ich das obige Hologramm in Auflösung sah und auch Myriades Ankündigung, daß alles willkommen ist, auch Tonscherben sogar und mich DAS wiederum daran erinnerte, wie mal eine Frau vor Jahren händeringend (ich hätte es fotografieren sollen) vor uns trat und bat, doch an einer Ausstellung teilzunehmen, weil die Frau Gräfin dringend noch eine/einen Keramiker mit ihrem/seinem Stand bei ihr brauche, erinnerte ich mich gerade jetzt posthum an ein kleines surreales Werk, das ich vor Jahren so nebenbei schuf:

Ein grünes Ei entläd seinen Inhalt, sei es Spinat oder Erbsen oder was auch immer, über ein Podest in eine Auffangschale.
Ob die Schale das alles auffangen kann, was das Ei in Auflösung von sich gibt?!
Wohlgemerkt schuf ich dieses Ding vor gut 10 Jahren, also sind politische Anspielungen hier vollkommen tabu und auch wahrlich nicht beabsichtigt!! Das schicke ich gleich mal hinterher, ganz ohne Spaß und doppelten Boden.
Das Objekt steht also für sich! Und steht auf einem Fensterbrett, schon sehr, sehr lange.
Übrigens: An dieser Ausstellung damals bei der Gräfin nahmen wir dann auch tatsächlich teil.
P.S. Queenall schicke ich noch ein weiteres Fotos nach:


Spannend! Jetzt erst entdecke ich bei dir beim ersten Bild von Myriade auch die Assoziation von Auflösung , wie sie ich gestern zum ersten Mal bei Random bemerkt habe! Bei mir iost’s eher zu Gestaltannehmen geworden. 😉
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Gestalt annehmen passt natürlich auch bestens. So weit ich weiß, hatte Myriade von Auflösung gesprochen, aber aus dem Gemenge kann natürlich auch eine Gestalt entstehen. 🙂
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Ein sehr kreatives Objekt. Gefällt mir gut!
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Das war ein sehr spielerisches unterfangen, almuth!
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Sowas hat oft die beste Wirkung, wenn das Innere Kind spielen darf 🙂
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Da merkt man mal wieder, wieviel “Gedankenarbeit” zur Kunst dazu gehlört,
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Auch und gerade im Nachhinein.
Ich glaube mich zu erinnern, daß sich das feinziselierte Weissblau der Schale mit dem Grün n meinen Augen biss, deshalb belies ich es dabei.
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Soll man sagen, die schnellen Werke sind oft die sprechendsten, weil spontan und unreflektiert? Dieses hier finde ich sehr lebendig mit Brüchen und Fluss und Schroffheit und Glätte.
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Das lies sich schnell machen, mit Paperclay. 🙂
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Die auslaufende Erbse sieht schön aus, ich würde mir noch ein paar Fotos mit anderen Blickwinkeln wünschen 😊
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Ich habe noch ein weiteres Foto angehängt 🙂
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Dankeschön!
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Eine spannende Vorgabe und ein tolles Objekt von dir. Das Ei, aus dem eine undefinierbare Masse über den Würfel rinnt, regt die Fantasie an. Ob sich hier die schlechten Gedanken entleeren? :–)
Wie auch immer.
Liebe Grüsse in den Tag,
Brigitte
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Das ist aber wirklich ein ebenso ungewöhnliches wie interessantes Objekt! Jadegrün und Rostrot, unregelmäßig rund und kubisch und der runde Teil entleert sich. Faszinierend! Frucht, Luftballon, Planet, alles mögliche fällt mir dazu ein …
Und noch dazu so schnell, kaum, dass ich die Einladung veröffentlicht habe. Herzlichen Dank, dass du wieder einmal an der Impulswerkstatt teilnimmst.
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Ich wollte eigentlich schon immer teilnehmen, aber verschiedenes hinderte das.
Das Ei kann vieles sein, das ist richtig. So will ich das ja auch, offen für verschiedene Sichtweisen.
Das Jadegrün unter den Glasuren mag ich eh, weiß nicht ganz wieso.
Die Schnelligkeit hat auch damit zu tun, daß ich MICH – mittlerweile – mit meinen Zeichnungen, meiner Keramik und meinen Insekten irgendwie auf einer Einbahnstrasse fühle. Dabei gibt es soviel MEHR!
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Ja, man kann immer wieder Neues ausprobieren oder eben das schon Vorhandene miteinander kombinieren und dadurch auch wieder in andere Gewässer kommen
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Ich habe in Italien eine Wespe fotografiert, die wie ein Zünsler aussah, also wie eine Motte.
Das elektrisierte mich, weil ich noch nie so etwas sah.
Das ist aber eher was für Experten. Die Natur hat offenbar starke Spielräume.
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Da kann ich leider nicht mitreden, ich verstehe nicht viel von Insekten. Dass aber die Natur bzw die Evolution die spannendsten Wesen hervorgebracht hat, daran besteht kein Zweifel
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Sie scheint einigen Spielraum zu haben.
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