Kanten und Ecken

Turmw2

Fotografisches Fragment einer Glasskulptur

Spontanes Gedicht:

Wir bauen an einer Skulptur,
warum eigentlich nur?
Was ist der Sinn darinnen
Wenn Zeit doch tut verrinnen!

Was wollen wir damit bezwecken
Auszubilden Kanten und Ecken

Wen wollen wir damit beeindrucken?
Mit unserem täglichen Mühen und Aufmucken

Wir wollen was Besseres sein
Glänzen mit unserem Sein

Doch wer nimmt das alles wahr?
Doch nicht die heillose Schar!

Wir singen unser Lied
auf der Erden hernied

Auf das es einzigartig klinge
Und Vielfalt rein bringe

Vielstimmiges Gemurmel, das Leben
Das ist es eben
Nicht weniger und nicht mehr
Dafür danke ich sehr!

 

 

 

 

 

 

 

 

25 thoughts on “Kanten und Ecken

  1. Beeindruckende Worte zu einem tollen Foto. 🙂
    Ich wünsche dir ein weiterhin kreatives Neues Jahr, lieber Gerhard! So richtig gut soll es werden …

    1. Christl, das wäre schon was!
      Vor allem mir nicht zu viel selbst abverlangen, denke ich, ich als “alter Gaul” kann mich doch nicht durch alle möglichen kreativen Jagdgründe treiben, wo würde das hinführen, haha.

      1. Du sollst dich in jenen kreativen Jagdgründen aufhalten, in denen es dir gefällt und die dir Freude machen … nur in Maßen, denn sich freuen kann auch aufregend und anstrengend sein 🙂

    1. Ein besonderer Gedanke, für den ich dir danke liebe anna-Lena!
      Vielstimmig und innerlich ruhiger, das wäre fein.
      Dir auch ein dir angenehmes Jahr!
      Liebe Grüße
      Gerhard

  2. Vielfältig sein und dennoch klar – wie schön das von die dazu gewählte Bild doch deine Worte ergänzt! Ein gutes neues Jahr für dich, Gerhard!

  3. fein, fein. Ja, die Vielfalt des Probierens, Kreierens, Verlustierens, Parlierens und schließlich auch Krepierens ist Menschenart. So sind wir, mit Ecken und Kanten, kompliziert und verwegen. So ist es uns recht. So wollen wir sein. 🙂
    Frohes Wahrnehmen, Entdecken, Schaffen wünsche ich dir auch in diesem Jahr.

    1. Mal schauen, wo es uns hinbringt, dieses Jahr!
      Dir jedenfalls weiter auch gedeihliche Blogfütterung 😀 damit deine Statistik am Ende des Jahres wieder einen Zuwachs erhalte!

      1. danke, Gerhard. Füttern tue ich ja gern und ausgiebig, aber das Gedeihen hängt doch ganz wesentlich auch von geneigten Lesern und Guckern ab. Ohne die ist ein Blog ein armseliges Geschäft.

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