Ab und an veröffentliche ich ganz lose Notizen und Anmerkungen zu Büchern , die ich gerade gelesen hatte.
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Ich sties unlängst auf eine Notiz des bedeutenden Biologen Salvador E. Luria in seinem Werk: “Leben – das unvollendete Experiment“, die mich aufhorchen lies.
Sie bezieht sich auf eine Figur aus Voltaires Roman Candite (1759).
Voltaire legte einer immer wieder geschändeten und verstümmelten Frau in den Mund: Hundert Mal wollte ich mich töten, doch ich habe das Leben noch geliebt.
Ich las diese Zeilen, als ich zeitgleich zu Lurias Buch Edith Egers Autobiographie über ihre Zeit in Auschwitz und auch danach las.
Voltaire gefiel Leibniz These der “besten aller möglichen Welten” nicht.




