Lange Wespe

Delta dimidiatipenne , eine häufig anzutreffende Faltenwespe auf den Kanaren.

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Im  Detail:

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Das dritte Beinpaar: Entweder nach unten verstaut oder

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…oder nach hinten. Beides ist ihr möglich!

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Das rhythmische Schwenken des Hinterleibs (Abdomen) schien mir ein Ausdruck des Genusses an der Blüte zu sein.

 

Nun die Loslösung von der Blüte, dazu allmählich in die Waagerechte:

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…dann losfliegen!

Das ungemeine Schillern der Flügel vielleicht in einem weiteren Post, sonst wird es zuviel. Zu sehen war es auch hier ansatzweise…

19 thoughts on “Lange Wespe

  1. Die kleinen Biester haben deine Zuwendung verdient. Wir Menschen sind ja leider dabei ihnen den Garaus zu machen! Die von dir fotografisch herausgearbeitete Schönheit hilft vielleicht zu unterstreichen, was wir – neben all den rationalen Argumenten – zusätzlich verlieren.

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    1. A sind sie schön und B zeigt sich in ihnen die ungeheure Komplexität des Lebendigen.
      Es ist für mich auch beeindruckend, wie die Evolution, an die ich glaube, es geschafft hat, mit jeweils vorhandenem “biologischen Material, also Gehirnorganisation, Muskeln, Stützelementen, Sinnen ect, es schafft, DARAUF sinnige und passliche Erweiterungen zu setzen.
      Man sagt ja: aus einem Auto kann ich kein Flugzeug machen; Die Evolution DAGEGEN sagt: “Ich” “versuche” es und meist schafft sie es – mit dem was vorhanden ist.

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  2. Ich bin immer wieder fasziniert von deinen Macroaufnahmen und den Erklärungen dazu. Da wird ein ganzes Universum sichtbar, von dem ich normalerweise keine Kenntnis hätte. Und ich sinniere darüber, wer diese Lebenwesen erzeugt hat und erhält.

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    1. Ich glaube an die Evolution. Wobei wir die ganze Kette natürlich nicht kennen können, die zu diesem Tier geführt hat. Ich glaube auch an einen ordentlichen “Druck”, der immer differenziertere Lebewesen hervorgebracht hat. Man sagt, der “Druck” läge schon in den Elementen.
      Andere Erklärungen und Deutungen sind mir nicht fremd, aber ich liebe die Wissenschaft und halte es eher mit ihr.
      In jedem Falle sind diese Wesen ungeheuer komplex, wie das Leben ja auch in den einfachsten Bausteinen schon sehr komplex ist.
      Und die Krönung von allem ist der Mensch 🙂 mit seinem Ich und seinem Bewusstsein 🙂

      Danke!

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      1. Ich habe kürzlich einen Videovortrag angehört, der mich sehr zum Nachdenken gebracht hat. Wie würde nach einer zufälligen Mutation das dabei entstehende Tier überlebensfähig sein , da ja nicht alle seine Organe gleichzeitig mutieren? Sondern, vielleicht hat es plötzlich Ansätze von Füßen und verkümmerte Flügel – was nun? Und wo fände es eine geeignete Partnerin, um sich fortzupflanzen? Von mutierter zu nicht mutierter Wespe mag das ja gehen, von mutiertem Fuchs zu unmutiertem auch, aber von Insekt zu Hund und von Hund zu Katze?

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          1. Leider weiß ich nicht mehr, wo ich es sah. Das Argument war: ein zufällig mutiertes Exemplar kann wohl mit einem nicht mutierten Exemplar derdelben Art Nachkommen zeugen, wodurch dann auch die Nachkommen diese Mutation aufweisen undüberleben können, wenn diese Mutation förderlich und keine Schädigung ist. Aber es kann sich mit einem unverwandten Exemplar nicht fortpflanzen. Hund und Katze, Biene und Wespe, Spinne und Maus, Fisch und Vogel sind verschiedene Arten, die sich nicht vermischen können. Wie also soll der Übergang von einer fliegenden zu einer nichtfliegenden Tierart praktisch möglich sein? zB von der Maus zur Fledermaus? Eine Maus, der die Füße unbrauchbar zum Laufen wurden und die stattdessen Flügelansätze ausbildet? Wie soll die überleben? Es gab da auch das Beispiel des Spechts, der hat einen ungeheuer komplizierten Zungen-Mechanismus rund um sein Hirn, damit er bei seiner Klopferei keine Gehirnerschütterung kriegt. Wäre dieser Mechanismus nur marginal angelegt, wäre er völlig unbrauchbar und sogar hinderlich beim Überleben. Nur wenn die Organe perfekt aufeinander und auf die Umwelt und den Partner abgestimmt sind, kann ein Exemplar überleben und Nachkommen zeugen. Alles dazwischen ist Schrott.
            Das Argument war also, dass die Zwischenstufen zwischen lebensfähigen Arten nicht lebensfähig sind und auch nirgends in der Natur nachgewiesen wurden. Es sei logisch unhaltbar, dass ein Wal, der ja ein Säugetier ist, irgendwann ins Meer abgewandert ist und überlebt hätte, wenn er nur ein “halb fertiger” Wal war, unzureichend ausgestattet für das Leben im Meer.
            Bei der Entwicklung der Arten würden zwar morphologisch verwandte Teilorgane nachgewiesen, was aber nichts beweise, weil die Natur immer wieder ähnliche Formen ausbildet. Abstammung sei damit keinesfalls bewiesen.
            Mir fiel das ein, als ich diese Wespe sah, die offenbar ein perfektes Tier mit außergewöhnlich schlanker Taille und riesigem Abdomen ist. Wäre sie nicht perfekt, könnte sie nicht überleben.
            Wie gesagt,dies Video hat mich zum Nachdenken gebracht, mehr nicht. Denn die logische Schlussfolgerung, dass alle Arten in sich selbst begründet und unabhängig von einander entstanden sind, ist ja auch ziemlich schwierig zu denken. Dann müsste man wohl doch schaffende Geister annehmen, die sich in den diversen Lebensformen ausdrücken. So wie wir Menschen uns ausdrücken – nur dass wir nichts Lebendiges schaffen können.

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            1. Zwischenstufen sind immer schwer auffindbar, weil sie irgendwo versteinert werden müssten.
              Man hat einzelne Zwischenstufen bei bestimmten Arten dennoch entdeckt, etwa durch Häute zwischen den Fingern zum Segeln wie die Affen auf Borneo.
              Generell ist es schwierig bis nahezu unmöglich, die ganze Entwicklungsreihen dingfest zu bekommen.
              Alle Tiere stammen jedenfalls von wenigen Mehrzellern ab und erst so ab 560 Mio Jahren vor unserer Zeit begann sich die Artenvielfalt zu entwickeln.

              Das danach alles recht schnell ging, dafür gibt es einige Theorieen dazu, etwa eine “zielgerichtete Evolution”. Andreas Wagner hat dazu 2015 etwas Instruktives geschrieben.

              Das Evolutionskonzept ist immer angreifbar, aber es gibt eben nichts Besseres. Man kann Evolution nicht im Reagenzglas verfolgen, es liegen eben ungeheure Zeiträume dazwischen.

              Schaffende Geister sind für mich eine innere Kraft der Elemente hin zum Lebendigen/Komplizierten, wenn die Bedingungen stimmen. Eine irgendwie andere Hand mag ich mir nicht vorstellen.

              Zu Hund und Katze: Diese sind ja entwicklungsgeschichtlich sehr weit auseinander. Da muß man weit zurückgehen zu dem Vorfahren.

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