

In Plattling 1988 gelang mir ein Durchbruch in meinem Sport. Ich konnte mich erstmals für die deutsche Meisterschaft qualifizieren.
Drei Jahre spielte ich dann noch, erreichte u.a. nochmal das Turnier der deutschen Meisterschaft.
Dann gab ich das Schachspiel auf.
Genau 30 Jahre nach Plattling , jetzt im Vorruhestand, versuchte ich mich wieder an einem Einzel-Blitzschachturnier.
Ich kannte keinen von den neuen Hoffnungskräften des Verbands. Einige waren ja auch noch nicht geboren, als ich in Plattling aktiv war.
Der zweite Platz jetzt bei diesem Turnier kam etwas unerwartet. Ich hoffte einfach nur, ein bisschen mitzumischen.
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Es fühlt sich merkwürdig an, neue Wege zu gehen – und dabei auch alte verschollene aufzusuchen.
Ich bin noch nicht zu alt für manches.
Irritierend sind diese “Frühlings”-Erlebnisse! Fast so wie in einem Traum-Erleben, wo man sich ja oft Revitalisierung wünscht.
Noch mehr könnte ich dazu schreiben…es klingt so vieles an. Frohstimmendes und Nachdenkliches, auch Trauriges.
Lasse ich es mal dabei bewenden.







