Meine Zeit der engagierten Beschäftigung mit Schach liegt schon eine gute Weile zurück.
In den 80ern und noch Anfang der 90er spielte ich in den 3 höchsten Klassen.
In den 80ern und noch Anfang der 90er spielte ich in den 3 höchsten Klassen.
Je höher man spielte, umso zäher waren die Kämpfe, leichte Fehler oder falsche Auffassungen einer Schachstellung führten in den Mannschaftskämpfen oft zu langanhaltenden Verteidigungssituationen.
Dieses sportliche Element hatte was für sich – zäh war ich ja schon immer.
Was ich aber im Grunde noch mehr schätzte und was ich später in meiner langen schachlich inaktiven Zeit vermisste, waren die Analysen der gespielten Partien mit den Kameraden bzw. Gegnern direkt nach den Mannschaftspartien.
Was ich aber im Grunde noch mehr schätzte und was ich später in meiner langen schachlich inaktiven Zeit vermisste, waren die Analysen der gespielten Partien mit den Kameraden bzw. Gegnern direkt nach den Mannschaftspartien.
Diese gemeinsamen Analysen verbreiterten oft das Verständnis der „erlebten“ Stellungen. Eine etwas andere Auffassung oder Kenntnislage, die emsige Suche nach der Wahrheit bereicherte. Man war ja auch immer gesteigert aufmerksam nach der Partie – das half. Es wurde meist nicht vorschnell geurteilt, wohlwissend, daß sich die Wahrheit nicht so leicht erhaschen lässt.
Dieser intensive Austausch fehlt mir jetzt, weit mehr als der sportliche Aspekt des Spiels.
Doch wenn ich nachfühle, waren diese gemeinsamen Analysen immer recht selten.
Aber ich empfinde sie jetzt als sehr wertvoll. Mehr vielleicht als damals.
