Turm nach nirgendwo

Turm nach nirgendwo

Vor einigen Jahren interessierte mich in der Keramik eine Idee, eine mehr oder weniger beliebige Grundform seriell in Rotation anzuordnen.

Dies hier ist ein solches Resultat.

Ausgehend von einer Grundform, die in der Mitte  aus technischen Gründen hohl  zu sein hat,  fertigte ich diverse Ableger, die ich dann nach einer gewissem Zeit des Trocknens sukzessive verband, wohl wissend, daß jede Grundform sorgsam und pflichtgemäss mit der vorhergehenden zu verbinden ist.

Dies dauerte etwa 2 Tage.

Die Glasur des hier mehr als 360 Grad verdrehten Stücks war wiederum eine Sache für sich. Nach dem ersten Schrühbrand (etwa 960 Grad) wurde die Glasur durch Schüttung besorgt. Dies ergibt eine eher zufällige, aber letztlich gleichmässige “Textur”. Man sieht Pinselspuren nicht.

Bei den jeweiligen Bränden merkt man, ob man wirklich sauber gearbeitet hat. Hat man die einzelnen Elemente nicht wirklich sauber verbunden, hat man plötzlich Einzelteile in der Hand.
Hier wie so oft gilt: Geduld und Sorgsamkeit sind integraler Part der Arbeit!

 

2 thoughts on “Turm nach nirgendwo

  1. Hallo Gerhard !

    GRATULATION zu deinem eigenen Blog, viel Freude beim Bloggen.

    Das Formen aus Ton scheint Dir viel Freude zu machen. Die Spiralplastik gefällt mir sehr gut. Du suchst nach eigenen Formen.

    Ich habe Deinen Blog auf meiner Webseite verlinkt.

    Gruss schlagloch.

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