Kunstkalender in neuem Licht

Zur Zeit arbeite ich einen Tages-Kunstkalender von Harenberg von 2002 durch.
Seinerzeit, also 2002, war ich zu faul, diesen von Tag zu Tag zu bedienen. Was immer dieses faul sein bedeuten mag,
Ich blieb damals jedenfalls beim 8. Januar 2002 stecken.

Dieses Bild der amerikanischen Künstlerin Ingrid Calame, am 15. Januar 2002 im Kalender gezeigt, wurde 1998 mit Computerhilfe “vorgeneriert”. Es soll sich hierbei um eine Melange von fotografierten Flecken gehandelt haben.
Gemalt wurde das Ergebnis dann schliesslich aufgrund dieser Vorarbeit auf Aluminium.

Eine neue Technik kann quasi Werke in neue Gattungen erheben, meine ich.

Nun interessiert mich grundsätzlich,
was die Künstler des Katalogs jetzt machen, falls sie noch leben.

Ingrid Calame ist nun so um die 59 – 60 Jahre alt.

Ich fand u.a. ein Video über eine jüngste Arbeit in Jacksonville

Weitere Künstler aus dem 2002er Verzeichnis sollen folgen.
Bin jetzt schon bei Anfang September 2002 angelangt.
Man lernt doch einiges dabei über Kunstgattungen und – techniken.

Drabble Dienstag – Warum und wieso

Wieder nehme ich an einem Drabble-Dienstag teil, hier von Puzzle ausgerufen.

Die 3 Stichworte dieses Mal lauten:

Aufgabe + absprechen + mysteriös


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Man kommt an den Start, mit sogenannten “Parametern“.

Niemand interessiert sich für diese, am wenigsten eine Mutter mit 11 Kindern.

Dieser Mutter Aufgabe war, mithilfe der älteren die Kleineren großzuziehen.

Anna war solch ein grösseres Kind.
Das eine unangenehme Begegnung erlitt.

Sie konnte nicht einordnen, zu mysteriös:
Sie verbarg es tief in ihr.
Scham!

Aufgabe war es, die Mutter zu unterstützen. Mutter hatte ja kaum Zeit,
die Kirche, zweimal täglich, war Muttern wichtigstes Ziel.

Ein Absprechen des Tages gab es nicht,
so musste man dann halt ins künftige Leben gehen.

Keiner wusste, keiner half.
Ein dickes Bündel auf den Weg.

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100 Worte.

Drabble Dienstag – Ein eigener Mond

Wieder nehme ich an einem Drabble-Dienstag teil, hier von Puzzle ausgerufen.

Die 3 Stichworte dieses Mal lauten:

Aufgabe + absprechen + mysteriös

Heide meinte, man könne schon jetzt sein Drabble veröffentlichen.


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Dieser Mond war ihm mysteriös.

Bioindikatoren gab es nicht, da er viel zu klein und heiß war.
Er war der roten Sonne zu nahe.
Der Institutsleiter wollte, daß er sich anderen Kanditaten zuwandte. Man hatte nämlich durch die neue Methode gleich tolle 5.334 Kanditaten für eine Erde 2.0 entdeckt.

Horst ignorierte die Aufgabe seines Chef weitestgehend.

Wie abgesprochen, lieferte er für ordentliche 23 Kanditaten das Aus – keine neue Erde!

SEIN Mond aber war besonders.
Horsts spirituelle Lehrerin meinte, er stamme von ihm, ganz sicher!
Und ja, das glaubte er! Diese Aussage von ihr zählte mehr als alles andere.

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100 Worte.

Drabble Dienstag – Ein nachträgliches Geschenk

Wieder nehme ich an einem Drabble-Dienstag teil, hier von Puzzle ausgerufen.

Die 3 Stichworte dieses Mal lauten:

Aufgabe + absprechen + mysteriös

Heide meinte, man könne schon jetzt sein Drabble veröffentlichen.


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Der vielfach geschätzte Lehrer war gestorben.
Ja, engagiert war er!
Was konnte man sonst noch über ihn sagen:
“Er spielte gerne Boule” und “Ist zu früh von uns gegangen”.
Die Tendenz zum Jähzornigen wurde dabei tunlichst weggelassen.

So eine Anzeige ist schon eine heftige Aufgabe, Mannomann!

Horst war nämlich beauftragt, in diesem Jahr Personen des öffentlichen Interesses der Kleinstadt “zu verabschieden”.

Das war nicht sonders abgesprochen, aber keiner sonst wollte es tun.

Als Ernst starb, den er ja gut kannte durch viele Nächte, schrieb er mysteriös:

“Ernst kannte die ganze Welt, das Blau war ihm vertraut, ob Südsee oder Kapverden”.

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100 Worte.