Beim Fotografieren fiel mir der Begriff “Hemmung” ein (Mein Kopf geht eigene Wege).
Man kennt “”Hemmung” vielleicht vom Schachspiel. Da geht es darum, eine der gegnerischen Figuren in ihrer Wirkung einzuschränken. Man zieht ihr Kraft ab, man lässt sie nicht so agieren, wie sie gerne würde.
Man vermindert ihre Kraft. Man erschöpft sie oder man gibt ihr artfremde Aufgaben.
Manchmal reicht genau das alleine, um eine Schachpartie zu gewinnen.
Hemmungen gibt es auch im Alltag. Sie können sich ganz verschieden zeigen, ist doch der Begriff ziemlich “weich”.
Manche Hemmungen meines Lebens erinnere ich.
Eine meiner Hemmungen war körperliche Gewalt. Ich konnte das nie und kann das auch jetzt nicht.
Auch wenn mich jemand angriff, war ich wehrlos.
Als Junge spürte ich, daß mir da was fehlt. Also versuchte ich mich mal darin, einem Jungen den Arm auf den Rücken zu drehen. Gefallen hat mir das nicht, es war merkwürdig falsch und war ausserdem eine “sterile” Übung.




