
Was das Zeichnen betrifft.
Meiner Mutter wollte ich unbedingt den Frauenkopf zeigen, den ich als Knirps mit einem Stecken in den Sand der Strasse gezeichnet hatte. Er war erstaunlich gut gelungen.
Damit ich bereit war, aufs Gymnasium zu gehen, winkte Mutter mit den besseren Möglichkeiten, was dort Zeichnen und Malen betraf.
Ich war gut im Gymnasium, aber zuhause zeichnete ich kaum. Nur als es darum ging, die Schülerzeitung mit Zeichnungen zu versehen, war ich wieder da.
Als Portraitist oder als Entwerfer von Schriften versuchte ich mich späterhin gelegentlich. Auch als Karrikaturist. Natürlich dies alles nur für mich.
Um die Jahrtausendwende hatte ich eine sehr lange Depression. Ausgerechnet eine Zeichnung eines Frauenkopfes half mir nach 18 Monaten überraschend heraus. Wäre das schiefgegangen, wäre ich vielleicht nicht hier.
Erst in den letzten Jahren nahm ich das Zeichnen wieder ernster. Aber auch hier nicht täglich, sondern ab und an.


