Category: Makrofotografie

Allseits beliebte Wolfsmilch

Im Juni stellte ich einige der Gäste auf der Wolfsmilch in unserem Garten vor, u.a.

Die schwarzfüssige Schmalbauchwespe :

Die Rosenbürstenhornwespe

Wie ich mittlerweile bemerkte, sind auch andere Wolfsmilcharten der Renner:

Etwa die kanarische Wolfsmilch, ein Kaktus.

Die folgenden Fotos nahm ich mit dem Handy auf, nicht mit dem Makro.

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WAS genau ist so interessant an der Wolfsmilch, in all ihren Variationen, für die Insekten?

Befragen kann man die Insekten kaum. Offenbar muß es ihnen dort besonders schmecken. Und offenbar erzeugt die Wolfsmilch einen Nektarsaft, der “durch die Bank”, also bei all den Wolfsmilcharten einen gewissen Charakter hat. Den sie vielleicht seit Jahrmillionen hegen, wer weiß.


Euphorbia cooperi, ein weiteres Wolfsmilchgewächs auf den Kanaren:

Flügelwesen

2018 fotografierte ich zum ersten Male ausgiebig Insekten.

Als “Flügelwesen” umschrieb ich da eine Motte, die ich auf dem Rainfarn fand.

Ihr Name ist ” Rainfarn-Federmotte”. Wie passend!

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Der Rainfarn war sowieso die erste Pflanze, die ich regelmässig observierte. Auf ihm fand ich meist diverse Kleinfalter, Wanzen, Wildbienen ect. Aber meist nur an einer bestimmter Stelle. Andere Rainfarnansammlungen waren kaum besucht.

Zerzaust

Diese Aufnahme stammt von 2018.
Ich war nämlich daran, die Aufnahmen dieses Jahr etwas durchzuforsten.

Der abgebildete Schmetterling konnte offenbar noch fliegen. Wie der Schmetterlingsexperte Dr. Hock hier in Würzburg meinte, kann ein Schmetterling auch mit fast nichts an Flügeln noch unterwegs sein.

Wie solch ein Schmetterling das bewerkstelligt, steht auf einem anderen Papier. Offenbar lernt solch ein Tierchen, mit den Resten seiner Flügel umzugehen.
Das also leistet sein Hirnchen: Lernvorgänge. Es spürt seine aktuellen Flugleistungen und passt sich daran an.

Fundstücke 2018

2018 fotografierte ich diese “Gewöhnliche Schmalbiene”.

Bei einer nichtsystematischen Durchsicht meiner Makros 2018 merkte ich, daß ich zwar viel Schönes fotografieren konnte, aber daß der Aufwand manchmal nicht mehr im Verhältnis war. Auch 2020 – 2023 fotografierte ich jeden möglichen Tag und hatte dabei objektiv gesehen oft ein mageres Ergebnis. Ich brachte zwar immer etwas nachhause, immer, aber sehr oft waren es eben schon bekannte Insekten.

Ich denke, ich behalte auch 2024 die Insektenfotografie bei, aber werde nicht mehr jeden Tag die Kamera nehmen.
Sollte mir was Ungewöhnliches aus der Insektenwelt begegnen, wird es mir auch so begegnen 😉