Category: Makrofotografie

Der Wasserdost lässt mich nicht im Stich

Am Donnerstag bin ich trotz häufigen Regnens noch um 18:30 in den Wald, um auf einer Wasserdost-Ansammlung zu schauen, ob ich einen Falter sichten kann.

Es war kaum was unterwegs, was wegen der Nässe nicht verwunderlich war.
Was ich aber gut erwischen konnte, trotz schwächerem Licht, war die

Gemeine Waldschwebfliege.

Sie nahm einige Male reisaus vor mir.

Aber dennoch gelangen mir gute Bilder. Denn ich entdeckte sie ein paar Meter weiter erneut.

Das Füllhorn des Juli im Dutzend

Einiges aus dem Juli will ich noch zeigen

während der August bisher nur durch Regen auffällt

und sich auch weiterhin so zeigen gewillt ist.

Die Vierpunktameise!

Dass diese Tierchen auch Farbenspiele bevorzugen, wusste ich nicht.
Oder doch?! In Kreta fotografierte ich ja mal so eine bunte Ameise.:-)

Dieser Winzling auf einer Schafgarbe ist ein Ginster-Samenkäfer.
Gerade noch so abzubilden.

Ein weiterer Winzling:

Eine Distelbohrfliege (Urophora cardui), weiblich! Ein kleines Wunderwerk 🙂

Die Fransen-Mordfliege. Den Namen trägt sie zurecht.
Denn um sie fotografisch zu bannen, geriet ich ins Straucheln.
Im Fallen dachte ich: Ich muß doch noch heute einen Blogpost absetzen 😉
Nun, nicht wirklich 🙂

Eine Töpferwespe, wie mit einer Amphore geschmückt.

Imposant diese Baumsichelwanze. Wieso ihr Körper wie eine Schale wirkt, ist eines der Rätsel der Natur.

Ein unscheinbarer Gast, dessen Schönheit meist erst am Bildschirm auffällt:
Gymnosoma rotundatum, deutscher Name nicht bekannt.

Wieder ein Winzling: Gemeine Smaragdschwebfliege Chrysogaster solstitialis

Ein wunderbarer Winzling.

Eine Falten-Erzwespe, weiblich, da mit Legestachel ausgestattet.

Der Stahlblaue Grillenjäger – mit Bewunderern.
Grillen jagt er nur, wenn er seinen Nachwuchs zu füttern hat.

Das Taubenschwänzchen

Und zum Schluß eine Wildbiene, die auf einem erbeuteten Stück Blatt reitet.

*

Ich hoffe, diese kleine Auswahl, gerade mal ein Dutzend, hat Euch erfreut!

Kleine Knotenwespe

Diese kleinen Wespchen mag ich gerne, weil ihr Körper wie aus Reifen aufgebaut erscheint.
Zudem sind die Panzer großporig.

Hier scheint es sich auszuruhen…

… um dann bald wieder unterwegs zu sein.