Category: Kreatives sonst

Acht vor der acht

Acht Elemente warten seit einiger Zeit auf die Implementierung im Garten.
Am besten wohl auf einer Metallstange.
(Es waren ursprünglich neun, aber das 9te Element “baute” Gerhard so nachlässig, daß es dann doch nur 8 wurden.)

Der Blogbetreiber ist zwar vglweise “hurtig” im Erzeugen neuer Objekte, aber dann im Nachgang eher faul darin, die Dinge Gestalt werden zu lassen, zu “realisieren”.
Nun: Ist das Ganze erstmal aufgestellt, dann wird es nämlich auch vergessen, ist quasi nicht mehr existent…meint er.
Steht irgendwo im Garten (rum) und wird nur noch von max. zwei Leuten gewürdigt.
Verdienen die Objekte das? Wirklich?! Verdienen die das?

Nein, eher nicht. Das haben sie nicht verdient, auch wenn sie nur wenig originell sind, so vom Kunstaspekt her.
Ein Gartentor etwa ist ein Tor und bleibt da stehen wo es ist. Das ist Fakt. Solch eine Stele aus Elementen kann seinen Platz wechseln, sie kann sogar verkauft werden, ganz oder im einzelnen.
Manch eine(r) will/möchte vielleicht nur eine kleine Stele davon in seinem Garten. Oder vielleicht 2 Stellen mit je 4 Elementen.
Alles ist möglich, nichts muss.

Dem Gerhard gebe ich jetzt den Rat, die Implementierung zügig auf einem Stab in Angriff zu nehmen, bevor der starke Frost kommt. Wer geht dann denn noch gerne in den Garten?! Ich jedenfalls nicht.
Wenn das dann mal Realität geworden ist, dann kommt auch ein Foto nach, von dieser eher schmalen/dürren Stele.
Hoffen wir, daß alle acht Elemente drauf passen, daß die Lochung großzügig war.
Wir werden sehen!
Nachträglich wäre da wenig zu machen, die Keramik kann darauf schroff reagieren, zerspringen.
Ehe ich es noch vergesse: Es sind neun Stücke und das zehnte ging zu Bruch!
Da sieht man mal wieder, daß ein “Künstler” zwar zwei Hände hat, aber seine Finger nicht zum Zählen nutzt.

Drabble Dienstag – November 26

Wieder nehme ich an einem Drabble-Dienstag teil, hier von Puzzle ausgerufen.

Die 3 Stichworte dieses Mal lauten:

Vermögen + übernehmen + alt
***

Klein-Ernst wurde Anfang der 60er in ein Erholungsheim geschickt.
Für Mütter, die mehrere Kinder hatten, übernahm dieses Heim die Betreuung.

Vieles dort war ihm unbekannt, so etwa das gemeinsame Duschen.

Die Aufseherin sprach ihn in der Dusche an. Das war ihm sehr peinlich – sie hatte gemerkt, daß sich bei der Kälte etwas bei ihm regte.

Ohne Vermögen, es abzustellen, packte er seins zwischen die Hände, so gut es eben ging und wandte sich ihr zu.
Sie belehrte ihn ausgiebig über dieses und jenes.
So zahlte sie es allen heim.
Klein-Ernst schwieg, bis er alt war, daüber.



Rettung

Rettung kleinster Wesen.

Gestern rettete ich wieder mal kleinste und allerkleinste Lebewesen aus einer Regentonne:

Zwergzikade und ein winziges Spinnchen. Sowie Trauermücken.
Nur das Spinnchen zeigte Regung.

Schmetterlingskunde

Einmal im Monat sitze ich in einem Kreis von Schmetterlingskennern.
Was ich da erfahre, erweitert jedes Mal meine Kenntnisse.
Einiges Gehörte möchte ich anreissen:

Die Tagfalter entstanden vor rund 101 Millionen Jahren aus nachtaktiven, pflanzenfressenden Motten“ . Quelle

Ihre Beisswerkzeuge entwickelten sich da zu einem Saugrüssel.

Europa wurde sehr spät von den Tagfaltern besiedelt. Deswegen ist die Vielfalt an Faltern in Asien ungleich höher als in Europa.
Eine Teilnehmerin zeigte Falter aus Sri Lanka. Diese waren ungeheuer farbenfroh und auch ungewöhnlich in ihren Flügelstrukturen. Etwa hier

Manche Tagfalter kann man sehr selten bei der Paarung beobachten. Etwa den Zitronenfalter.
Andere flüchten wie die Distelfalter in die Bäume zur Paarung. Sie da zu entdecken, gelingt am besten über die vorhergehende Balz, die nahe am Boden stattfindet.

Bei den Schmetterlingen gibt es auch Zwitter. Ein ungenaues, von der Leinwand abfotografiertes Foto hier:

Der linke Flügel ist weiblich, der rechte männlich. Deutlich sieht man rechts die länglichen Streifen, über die Pheromone abgegeben werden. Ob dieses Exemplar das kann, steht auf einem anderen Blatt.

Schmetterlinge können auch rückwärts laufen, etwa bei der Eiablage in einer Senke zwischen Felsen.

Die Eiablage geschieht oft nach einem math. Modell, einer “Risikostreuung”. So wird gewährleistet, daß sich einige Eier davon entwickeln.