Category: Kreatives sonst

Drabble -Modell oder nicht

Gerne nehme ich wieder an einem Drabble teil, hier von Puzzle initiiert.


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Gewöhnlich macht man ein kleineres Modell, wenn man eine grössere Plastik in Ton vorhat.
Ich weiß aber nicht, inwieweit das immer zielführend ist.

Ich versuche eine neue geometrische Plastik allermeist in der angestrebten Grösse. Ich spiele mit der Umsetzung.
Oft merke ich im Tun, daß es einen technischen Haken gibt. Das nächste Mal versuche ich es dann anders.
Zuvor aber versuche ich die erste Lösung zu retten, notfalls durch eine andere Schlussform. Das ist ausschlaggebend.
Keiner merkt ja dem Objekt an, durch wieviele Wirrnisse es gegangen ist.
Etwas endgültig weg tun: Selten. Mir tut es leid um die investierte Zeit.

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100 Worte.

Unbotmässig

Ich war immer ein Kaffeetrinker. Zumindest nach meinem 35. Lebensjahr.

Der Humpen konnte nie groß genug sein.

Erst in letzter Zeit mässige ich den Kaffeegenuss, aber nicht aus gesundheitlichen Gründen.
Sondern weil es mir nicht mehr gut steht.

Cute art

In der Kunsthalle Erfurt gab es eine Ausstellung

“The Cute Escape” 

Sie widmete sich einer relativ neuen Strömung in der Kunst, der Kunst des Niedlichen.

Gleich zu Anfang gab es Konglomerate des Niedlichen: Zusammengeklebte Kleinteile aus Kinderspielzeug.

(Fotoauszug)

Um die Ecke gab es eine besondere Welt. Ein Avatar in Form eines Spinnenwesens glitt durch eine phantastische Welt. Kinder konnten die Richtung vorgeben.

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Diese Stoffpuppe erlebte etwas ganz Besonders.
Ihr fehlte der Mund und ein plastischer Operateur gab ihr einen.
Dadurch konnte sie erstmals ihre Lust tönen lassen.

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Die gut 12- 15 Künstler brachten je ein eigene Art des Kunstverständnisses “Cute Art” zum Klingen.

Für mich und meine Frau war diese Schau hochgelungen.

Das war mir im Vorfeld nicht klar, auf was ich da stosse.

Wir blieben sehr lange in der Ausstellung.