
mit Syrphus torvus
Category: Kreatives sonst

mit Syrphus torvus
Jetzt war ich vorgestern etwas malad.
Aber ein paar Schritte hinaus gönnte ich mir dann doch.
Natürlich nicht ohne meine Kamera. Denn mir könnte ja was Besonderes begegnen.
Die untere Biene jedenfalls ist nicht ohne:
Ihr Rot sehe ich als Rotgrünschwacher jedenfalls deutlich. Natürlich niemals so deutlich wie ein Normalsehender, das kann ich mir abschminken, aber dennoch…das ist doch schon was!

Fuchsrote Lockensandbiene – Andrena fulva
Deutlichere Fotos gibt es nicht, denn die Biene wurde rot und gab mir den Laufpass.
Wenn schon Annäherung, dann schicklich – und nicht mit der Tür ins Haus.

Gerne nehme ich wieder an einem Drabble teil, hier von Puzzle initiiert.
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Man muß eine Vorstellung von den Längen haben, den Proportionen, wenn man sich anschickt, ein Modell zu zeichnen. Gerade sogenannte “Verkürzungen” machen Probleme, wenn bei Draufsicht sich Körperteile verkleinern oder vergrössern, wenn sie schrumpfen oder gigantisch werden.
Beim Modellieren eines Körpers, den man dazu umrundet, gilt eher Umgekehrtes: Jede neue Position zeigt einem, was man aus der vorhergehenden Position falsch gemacht hat. Ausschlaggebend ist kritisches, unvoreingenommenes Schauen.
Feinheiten sollte man tunlichst nicht vorzeitig ausprägen, zunächst mit einem ungeformten, groben Körper spielen. Und erst, wenn er insgesamt stimmig ist, feiner werden. Das fällt vielen nicht leicht, gerade, wenn die Zeit rennt.
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100 Worte.
Ein Gang in die Natur, wie am 27.03. geschehen, gewährt einen Blick auf die Neuankömmlinge des Frühlings:

Gewöhnliche Bindensandbiene – Andrena flavipes am Huflattich!
Schönen Gruß hierbei an Lisa.
Wespenbienen gibt es auch schon:

Diese patroullierte im Streu.
Und Windengeistchen auch:

Letzter verrät sich meist nur durch seinen Flug, der merkwürdig unbeholfen ist.