

Category: Kreatives sonst


So etwas zeichne ich gerne mal bei Musik, etwa heute bei Murcof &Philippe Petit’s “First chapter“.



Ich mag das Meditative an diesem Tun…es ist ganz ohne Ehrgeiz und Stossrichtung…
..fast unbemerkt bei emsigem Tun

Sie hatten sich, so sah ich es, nur einen einzelnen Zweigstrang ausgesucht und rückten dem Pflanzensaft dort als Gruppe zu Leibe

Eine schon etwa 8 -9 Jahre alte Arbeit: 4 keramische Schalen (Durchmesser jeweils 14 cm)verschränkt.

Ab und an habe ich noch manchmal ähnliche Ideen, aber gehe nicht dran, weil technisch zu aufwendig.
Ich finde geometrisch-saubere Keramikplastiken ohnehin aufwendig, weil beim Trocknen der Plastiken Wellen und leichte Verwerfungen durch das Schwinden des Wassers auf der Oberfläche auftreten/sichtbar werden können. Auch die Körnung des Tons kann deutlicher zum Vorschein kommen.
Das Ganze kann man wohl nur durch zen-artige Befassung mit dem Werkstück lösen – indem man immer wieder nachpoliert – und “dem Stück hinterher ist”. Etwas, was ich in meiner Freizeit schwer schaffen kann.
Meine geometrischen Ideen kommen mir oft direkt auf dem Hocker in der Werkstatt und zwar nicht selten an einem müden Freitagabend. Weil ich nicht will, daß der Abend einfach so der Müdigkeit anheim fällt! Da wehre ich mich oft. Jetzt erst recht.