So hatte sich Hugo das nicht gedacht. Dachte er doch, er sei überlegen.
Doch da hat er die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Den Ernst, den er von früher kannte, war ein gewandter Redner geworden, ein Mann mit Köpfchen.
Wie hatte das vor sich gehen können? Er griff zurück in alte Erinnerungen: Wie er Ernst einst düpieren konnte, fast nach Belieben. Ernst war einfach nicht in der Welt zuhause, hatte von Tuten und Blasen keine Ahnung. Und wenn er etwas von sich gab, entlarvte er sogleich seine Unwissenheit. Und die war manchmal bodenlos.
Und nun das: Aaalglatt war der Ernst nun, ein Turm in der geistigen Landschaft. Wiederum: Wie hatte das vor sich gehen können? Wie geht sowas?
Vielleicht war er nicht der Ernst, den er zu kennen glaubte? Und wenn er es war, wie konnte er sich so wandeln. Das erste Mal im Leben wurde ihm schwindlig. Er verstand nichts. Er war überfordert.
Die letzten Tage fotografierte ich das Leben auf dem Bischofskraut, eine Gehminute von meinem Haus weg.
Man sieht auf ihm jede Menge kleinerer Insekten – wie etwa hier Weichkäfer und kleine Wildbienen. Unbeachtet gibt es aber noch viel kleinere Wesen, die man kaum wahrnehmen kann.
Diese spindeldürren Wesen unten sind Schmalbauchwespen, Weibchen und Männchen. Mit blossem Auge noch gerade wahrzunehmen.
Der Wollkrautblütenkäfer:
Bei dem folgenden Speckkäfer wird es noch schwieriger.
Die folgenden Insekten sieht man nur nach dem Fotografieren auf dem Bildschirm: