Dies ist ein sehr kleiner Teil meiner Köpfchen, die ich 2019 und 2020 geschaffen hatte.
Sie waren meist Endpunkt einer Session, in der ich grössere formale Stücke formte, wie etwa meine Doppelwandgefässe.
Ich hatte da am Schluss immer noch Reste, die ich nutzte, um eher – zufällige und expressive- Köpfe zu bauen. Schnell und entschlossen, unter Zuhilfenahme des Zufalls.
Die Formung dieser Köpfchen ist eine endlose Geschichte – auch der 1000te Kopf wird individuell sein.
Er ist wie eine Fliegenklatsche, dieser kleine Vogel, lässt keines der Biester in meine Keramikröhren.
Denn, wenn ich an den Röhren lauschen möchte, was sie mir melden, vom Untergrund her, dann will ich nicht durch ein Konzert der Quälgeister gestört werden. Dieses Gesumme stört den Kontakt.
Im Regen höre ich nicht an den Röhren. Ich denke, daß sie dann auch nicht richtig funktionieren.
Letztes Jahr habe ich ein Eigentor geschossen, als ich meine Röhren ganz woanders aufbaute, nämlich direkt am Zaun. Der Nachbar schnippelt und tut ja beständig im Garten. Täglich fast, manchmal frühs, manchmal mittags, manchmal abends und manchmal praktisch ständig!! Das vermengt einfach Erdgeräusche mit menschlichem Tun, reinste Willkür. Also stehen meine Röhren jetzt im Hof, ziemlich davon abgeschirmt.
Letzthin war starkes Wetterleuchten. Da konnte ich sehr viel in den Röhren wahrnehmen. Das war ein Zauberspiel!
Die Gletscherschmelze, jetzt viel in den Medien, meine ich auch manchmal wahrzunehmen. Ob das jetzt der Similaungletscher war, der ob der verlorenen Wassermassen aufstöhnte oder ein anderer, viel weiter entfernter, kann ich nicht sagen. Hans, wenn er vom Biertrinken kommt, stöhnt auch ähnlich, aber das würde ich merken. So sehr kann ich mich nicht täuschen. Schliesslich höre ich schon viele Jahre an den Röhren.
Nur soviel, um mich auch mal etwas zu beweihräuchern, eine Christiane aus Hamburg, wo es ja viel Wasser gibt, liest meine Berichte immer kleinteiligst und fügt sie in ihre Etüdensammlung ein. Werner und Eckad auch, denke ich.
Of course not a new planet :-), but a small ceramic ball from me. Which also resides in my garden, on Mother Earth.
Natürlich kein neuer Planet :-), sondern eine kleinere Keramikugel von mir. Die zudem in meinem Garten residiert, auf Mutter Erde.
Wenn man die Nachdenkseiten zum Thema Klimawandel liest, dann wäre ein anderer Titel als “lonely” zu rechtfertigen. Hoimar von Ditfurth hatte zusammen mit Volker Arzt schon vor jetzt 41 Jahren im TV vor dem Klimawandel gewarnt.
Mittlerweile weiss ich, dass schon ein gewisser Fourier vor knapp 200 Jahren von den Auswirkungen des CO2 wusste. Genutzt hat es nicht.
Die hatte ich bisher im Haus vereinzelt stehen. Nun plazierte ich sie im Hof. Dort ist auch mehr Platz als im Haus, wo sich schon vieles an Keramik drängt.