Category: Gesellschaftliches

Unfreiwilliges Duett

Dies ist ein Artikel zu Christianes neuer Einladung zum Schreiben.
Drei Worte müssen in einem Text mit max. 300 Worten verwendet werden.

Krisenmodus
faul
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Jetzt wusste er plötzlich nicht weiter.. wo bloss in dieser Parkfläche parken?! Seine Frau fragte er, die sagte nur: “Da.. oder dort…oder auch da “. Das half nicht, er war im Krisenmodus, konnte sich so schnell nicht entscheiden, er kannte das von sich. 
Er stand mit dem Auto nur einfach dumm rum, bis jemand heftig hupte:
” Zu faul, deinen A… zu bewegen ?!?! “,
hörte er den Hintermann aus dessen Auto laut rufen, dann bog er schnell, solcherart aufgefordert, in eine zu knappe Bucht ein. Seine Frau konnte so nicht aussteigen, er musste wieder raus.

Tief Luft holen, hatte mal ein Ratgeber empfohlen, das tat er gründlichst. Legte dann den Gang ein und fuhr zurück.

Rumms machte es, ausgerechnet den zuvor Hupenden hatte er erwischt. Der war nämlich auch zeitgleich wieder aus seiner Bucht raus!

“Wo war denn da jetzt deine Hupe?!” herrschte er diesen an. “Du A …..!”.

Freundlichkeit ist jedenfalls was anderes!

Alles bestens geordnet

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Krisenmodus
faul
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Bist du nur noch am rennen, Jo?

Muss noch eine Präsentation fertig kriegen, für morgen früh, kurze Bussis an die Familie, um 21:00 Tennis, danach Schwätzchen mit meiner Frau, falls sie noch auf ist. Um 5:30 geht’s schon wieder raus, zweiten Kaffee dann im Büro.

Das ist ja fast “Krisenmodus“! Ich empfehle Dir, auch mal fünfe grad sein zu lassen, schlicht auch mal faul zu sein!

Das kann ich mir nicht leisten. Den Job jetzt bekam ich, weil ich allzeit ansprechbar bin und mir auch ausserhalb Gedanken mache, wie wir uns aufstellen. Sogar in der Tennispause gehen Mails raus, ein Anruf bei Holger, meinem Chef gehört da dazu.

Und deine Frau, was sagt die dazu?

Die ist mit unserem neuen Zuhause sehr zufrieden. Die Zwillinge halten sie auch auf Trab. Meine Mutter hält große Stücke auf sie, sie beglückwünscht mich immer wieder zu ihr.

Ein eingespieltes Team also?!

Wir haben jederzeit Luft nach oben. In meiner Firma gibt es grade Veränderungen, da will ich nicht aussen vor sein.

Dann weiterhin viel Kraft und Energie. Möge nichts dazwischen kommen!

Woher denn?! Wir haben alles im Griff!

Tagesgedanken XXXIII

Ich kaufte unlängst einen “Schmöker” für wenig Geld,

ein Buch von Anke Wilde:

“Unsichtbar und überall – Den Geheimnissen des Erdmagnetfelds auf der Spur”.

Der Inhalt des Buchs ist keinesfalls trendig, das betont die Autorin gleich zu Anfang. Aber das Erdmagnetfeld ist zugleich ungemein wichtig, schützt es uns doch rund um die Uhr vor Strahlungsbeschuss aus dem Weltall.

Die Autorin setzt bei einem 1269 geschriebenen Brief von Petrus Peregrinus an, der sich als erster umfangreich dem Thema widmete. Von da an gewann das Interesse am Erdmagnetfeld spürbar an Fahrt. Unzählige Wissenschaftler und Ingeneure beschäftigten sich damit, mussten nach und nach Irrtümer über Sonne, Erde und Aufbau der Erde aus dem Weg räumen. Das Thema war weit komplexer als gedacht und wehrte sich überirdisch lange gegen die Entschlüsselung, bis sogar in unsere Tage.

Beim Lesen des Buchs dröhnte mir manchmal der Kopf. Obwohl ich ja selbst nichts zur Klärung der Phänomene beitragen musste, waren die geschilderten Schwierigkeiten bei der Erforschung schon manchmal benebelnd.
Viele Ankedoten, viel Wissenswertes fügt die Autorin aus der jahrhundertlangen Erforschung hinzu, es ist ein reiches Buch über Wissenschaftsgeschichte geworden.

Danke für das Lesevergnügen!

Tagesgedanken XXXII

So manche/mancher im Blogumfeld schreibt über das abgelaufene Jahr.

Mir selbst ist nicht danach.
Höchstens zu einigen Aspekten kann und mag ich mich äussern.

*

In diesem Jahr sind mir einige Menschen begegnet, die viel mehr “sind” als sie nach aussen darstellen.

Ich entdeckte interessante Facetten an ihnen, die man nicht kannte. Eben, weil man sich kaum näher kam.

Immer wieder passiert das, daß sich Leute entpuppen. Nicht mit Fleiß, nicht mit Trara, sondern mehr aus Zufall.

Der umgekehrte Fall, daß sich eine “Größe” als banaler Mensch entpuppt, ist mir dieses Jahr nicht passiert.

Nun schwimme ich ja nicht in Gemeinschaften, mein Bekanntenumfeld ist eher gering. Ich kenne so manchen Menschen, der sich (unausgesprochen) hütet, sein Umfeld grösser zu machen. Ich neige auch dazu, obwohl ich Menschen mag. Dazu passt ja auch mein frühes Interesse an Schauspielerei (nicht aktiv, aber als Betrachter). Gut gespielte Szenen eines Films blieben und bleiben mir lange haften.