Category: Gesellschaftliches

Im “Tortenmuseum”.

Das MMK Frankfurt , architektonisch wie ein Tortenstück wirkend, bietet eine neue Ausstellung

“There is no There There”.


Von den 29 Künstlern in dieser sehr umfangreichen Ausstellung zum Überthema Migration will ich nur drei vorstellen.
Und zwar relativ zufällig ausgewählt, denn ein jeder Künstler hatte Gewicht!

Azade Köker

Die Istanbuler Künstlerin, die seit 1973 in Deutschland ist, zeigt hier u.a. die “Akkordarbeiterin” in Terrakotta.

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Sie hatte bei Lothar Fischer 1976 bis 1979 studiert.
Lothar Fischer, ein Bildhauer, auch mit Keramik, ist mir ja schon länger bekannt.

Als nächstes waren fotografische Arbeiten von der Italienerin Grazia Eminente zu sehen:

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Und zu guter Letzt zeige ich Arbeiten von Manuela Sambo:

Die sehr großen Plastiken erinnern an die Herkunft aus Angola, sie drücken die Wurzeln der Künstlerin aus.

Vermutlich werde ich noch weitere Arbeiten zeigen, die Ausstellung hat es verdient!

Tagesgedanken XXX

Menschen sind sehr verschieden

Diese recht platt klingende Erfahrung machte ich in letzter Zeit immer öfters.
Für was sie sich im einzelnen begeistern können, ist mir manchmal fremd, es erstaunt mich.
Ein jeder hat andere Bezugspunkte. Es ist kaum zu vermitteln, wieso man ein Faible für etwas hat und was man aus dem Wege geht.
Prägungen nennt man so etwas. Oder: Wo die Liebe hinfällt.

Nun hat man Sprache, um zu vermitteln. Aber seltsamerweise ist diese oft so ungelenk, so verschwommen butterweich, daß sie als generelles Hilfsmittel ausfällt.
Und zudem: Rot ist nicht rot. Und blau auch nicht blau.
Also ist man im Grunde sprachlos.
Man kann zwar sagen: Ich mag das! Und es auch vielleicht begründen. Aber was genau da triggert oder getriggert hat, das gerät oft in einen Bereich oft, der nicht zu vermitteln zu sein scheint.

Wohin nun meine Fotos wandern…

Seit etwa 6 Wochen, melde ich meine Insektenfunde auf Obsidentify.org.
Wie das obige Foto: Die sogenannte Binden-Wespenbiene – Nomada zonata.
So befindet jedenfalls die Webseite!

Wenn das Wetter gut ist, bin ich mindestens für eine Stunde sehr aufmerksam unterwegs. Und werte dann die Resultate weitere zwei Stunden aus.
Auf Obsidentify.org. bekomme ich dafür keinen Beifall. Der findet dort nicht statt.

Aber mich befriedigt, daß ich immer wieder neue Insekten vermelden kann, selbst in meinem 8. Jahr.
Meine Aufnahmen nutzen sicher der Webseite. Sie wird so leichter Bestimmungen für andere Insektenliebhaber liefern können.

Das Originalfoto der kleinen Wespenbiene:

Espressotassen

Dies ist ein Artikel zu Christianes neuer Einladung zum Schreiben.
Drei Worte müssen in einem Text mit max. 300 Worten verwendet werden.

Die Worte sind diesmal von Christiane selbst:

Fingerhut süsslich fluchen

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Ich mag Espressotassen. Die kaufe ich auf Keramikmärkten in allen Grössen: Von einem Stamperl, vielleicht 2x die Größe eines Fingerhuts, bis hin zu kleinen Tassen.
Ein Ristretto gilt ja als ein kleiner Espresso, mit weniger Wasser. Den trinke ich gerne süsslich. Da schmeckt mir der kleine Kaffeegenuss besonders gut. Der Kaffeegeschmack geht da eine kräftige Alliance ein, die für mich besonders ist.

Da ich meine kleinen Tässchen sehr liebe, fluchte ich einmal sehr, als eine davon durch eine Erschütterung draussen auf den Küchenboden platzte und zerbrach. Aber da ich eine reiche Auswahl habe, sollte generell so ein Ärger nicht zu groß sein.

Ich schrieb diesen Artikel auch, weil wir wieder mal nach Höhr-Grenzhausen reisen werden, einem der wichtigsten Töpfermärkte in Deutschland.