
Zu einem Bild aus Myriades aktueller Impulswerkstatt…
Als ich diese Schneelandschaft sah, mit jemand, der gerade einen Schneemann baut, fiel mir das Adjektiv “üppig” ein.
Schnee gab es ja zu meiner Kindheit reichlich und üppig.
Was gibt es da für Synonyme? Reichheit, Vielfalt, Oppulenz…Fülle. Alles Worte, die etwas ähnliches beschreiben.
Fülle ist ein Wort, bei dem es nicht primär um eine Oppulenz geht, sondern um “positiven, unschuldigen”, , erlebten Reichtum.
Wenn ein Tag Fülle aufweist, dann ist er meist sehr gelungen. Dann ist er so, wie er sein soll. Ein Mehr gibt es dann nicht!
Man darf Freude empfinden, wenn sich ein Tag so entwickelt:
Etwas Besonders erworben haben, ein gutes Gespräch geführt haben, etwas gefixt haben, etwas verstanden haben, die Natur in ihrer Schönheit direkt erlebt haben.
Ohne Sorgen gewesen zu sein…
Das Wort Fülle gefällt mir.
Allein die Gier nach Fülle nicht. Da wird für mich ein Rubikon eine Grenze überschritten.



