Im Kunstverein Frankfurt wurde eine Arbeit von Alberto Burri gezeigt.
Burri hatte angeregt, ein von einem Erdbeben zerstörtes Dorf, Gibellina, unter einer 1.50 m hohen Schicht aus weißem Zement zu “versiegeln”.

Dieses Werk (Fläche 90.000 Quadratmeter) brauchte sehr lange bis zu seiner Vollendung. Es fehlte zwischenzeitlich das Geld.

Es ist ein Ort der Stille, der Trauer und des Schmerzes.
Mit der Zeit wird auch dieses Material brüchig und wird vergehen.
Es gibt einen Verein, der diesem allmählichen Zerfall (und dem Vergessen) trotzen und den skulpturalen Körper und sein Weiß pflegen will.




