
Ich hatte mir eine Wohnung gemietet.
Als ich mit anderen zur Besichtigung kam,
war da ein Heidenlärm. Eine große Baustelle.
Seltsamerweise wollte ich trotzdem hierbleiben.
In der Wohnung selbst würde es ruhig genug sein,
die Baustelle würde nicht ewig bleiben.
Ich fand bei dem Termin, daß mein Name falsch geschrieben war.
Hatte ich mich so undeutlich ausgedrückt?
Ich fand es eher lustig.
Die Wohnung mit der Nr. 967 (oder war es 966?!) war nicht ohne weiteres zugänglich.
Ich war es ja gewohnt, gleich von der Strasse einen Zugang zu haben.
Das war hier aber nicht der Fall.
Sooft ich es versuchte, mit untauglichen Bananenkisten zu einer Art Türe zu kommen, es klappte nicht.
Wie mir einige junge, lockere Frauen, die es auch zum Teil nicht gleich wussten, klar machten, gab es eine Gemeinschaftstüre, hinter der sich die Einzelwohnungen aufspliessen.
Dennoch nahm nach der Gemeinschaftstüre meine Verwirrung nicht ab.
Drinnen war es sehr unübersichtlich, Stock auf und ab lagen die Wohnungen sehr sehr verteilt, auf halber Höhe und um die Ecke.
Ich fand den Zugang dann doch, fast wie durch ein Wunder.
Drinnen in der Wohnung selbst war es sehr geräumig. Spiessig irgendwie.
Zurück draussen war jede, jede Menge Kleinverkehr. Ich hatte Schwierigkeiten zu parken, um einige wenige Sachen reinzuschleppen.
Wieder suchte ich den Zugang an der falschen Stelle, wollte einfach abkürzen.
Wo es doch nichts abzukürzen gab! Aber ich wollte das einfach nicht kapieren.
Peinlich fast.
Aber ich hatte auch Angst, drinnen erneut nicht die Wohnung zu finden.
Dem wollte ich mich nicht aussetzen.
So aber ging das nicht.
Ich musste mich dem peinlichen Procedere erneut aussetzen.



