Author: kopfundgestalt

Schmetterlingskunde

Einmal im Monat sitze ich in einem Kreis von Schmetterlingskennern.
Was ich da erfahre, erweitert jedes Mal meine Kenntnisse.
Einiges Gehörte möchte ich anreissen:

Die Tagfalter entstanden vor rund 101 Millionen Jahren aus nachtaktiven, pflanzenfressenden Motten“ . Quelle

Ihre Beisswerkzeuge entwickelten sich da zu einem Saugrüssel.

Europa wurde sehr spät von den Tagfaltern besiedelt. Deswegen ist die Vielfalt an Faltern in Asien ungleich höher als in Europa.
Eine Teilnehmerin zeigte Falter aus Sri Lanka. Diese waren ungeheuer farbenfroh und auch ungewöhnlich in ihren Flügelstrukturen. Etwa hier

Manche Tagfalter kann man sehr selten bei der Paarung beobachten. Etwa den Zitronenfalter.
Andere flüchten wie die Distelfalter in die Bäume zur Paarung. Sie da zu entdecken, gelingt am besten über die vorhergehende Balz, die nahe am Boden stattfindet.

Bei den Schmetterlingen gibt es auch Zwitter. Ein ungenaues, von der Leinwand abfotografiertes Foto hier:

Der linke Flügel ist weiblich, der rechte männlich. Deutlich sieht man rechts die länglichen Streifen, über die Pheromone abgegeben werden. Ob dieses Exemplar das kann, steht auf einem anderen Blatt.

Schmetterlinge können auch rückwärts laufen, etwa bei der Eiablage in einer Senke zwischen Felsen.

Die Eiablage geschieht oft nach einem math. Modell, einer “Risikostreuung”. So wird gewährleistet, daß sich einige Eier davon entwickeln.

Das Doppel F

Zweimal der Buchstabe F

Zusammen an mindestens zwei Tagen arbeitete ich mit Ton an diesen F.

Grundlage war eine Zeichnung, aufgrund der ich eine Schablone in Pappkarton anfertigte.
Die F sind etwa 28 cm hoch und hohl.

Die Glasur ist Creme metallig getaucht und mit Tauchblau beschüttet.

Ich bin mit diesem Ergebnis sehr zufrieden.

Diesmal war ich so vorgegangen, daß ich mit der Schablone gleich zweimal dasselbe Objekt versuchte. Das spart etwas Zeit und nutzt eine Idee gleich zweimal.

Heftiger Wind

Heute windete es heftig, ganz ohne Sonne wieder.. Dennoch war Leben am Efeu

Zwergzikaden hält nichts ab!

Sie wurde auf dem Blatt hin-und hergeschaukelt, das machte ihr nichts.

Bloß: Wenn ihr “jemand über die Schulter guckt”, wird sie nervös.

Und versucht zu fliehen:

Ich wandte mich ab. Ich wollte sie nicht nötigen, unters Blatt zu wandern.

Drabble Dienstag – Sorgen und Nöte

Wieder nehme ich an einem Drabble-Dienstag teil, hier von Puzzle ausgerufen.

Die 3 Stichworte dieses Mal lauten:
Wunschvorstellung + verschwinden + winzig

***

“All die Sorgen, all die Nöte, mögen sie verschwinden!”
Ein bekannter Spruch, eine fast naive Wunschvorstellung!
Sorgen und Nöte kann man nicht verbannen.
Aber eine winzige, vielleicht sogar große Wirkung hat dieser obige Spruch vielleicht schon: Man hat das Gefühl, Unheil im Griff haben zu können.

Dienen kann auch, nicht mehr die immergleichen Politdiskussionen zu konsumieren, sich über die sich aufblusternden, geifernden Akteure zu ärgern.

Mach es doch wie Gerhard,
der immer nach den Bienen schaut. Und deren Kommen und Gehen beobachtet.
Oder wie Ulrike, die ihren Garten bewirtschaftet.
Dort ist es fein.
Darauf schwör ich Stein und Bein.