Einmal im Monat sitze ich in einem Kreis von Schmetterlingskennern.
Was ich da erfahre, erweitert jedes Mal meine Kenntnisse.
Einiges Gehörte möchte ich anreissen:
Die Tagfalter entstanden vor rund 101 Millionen Jahren aus nachtaktiven, pflanzenfressenden Motten“ . Quelle
Ihre Beisswerkzeuge entwickelten sich da zu einem Saugrüssel.
Europa wurde sehr spät von den Tagfaltern besiedelt. Deswegen ist die Vielfalt an Faltern in Asien ungleich höher als in Europa.
Eine Teilnehmerin zeigte Falter aus Sri Lanka. Diese waren ungeheuer farbenfroh und auch ungewöhnlich in ihren Flügelstrukturen. Etwa hier
Manche Tagfalter kann man sehr selten bei der Paarung beobachten. Etwa den Zitronenfalter.
Andere flüchten wie die Distelfalter in die Bäume zur Paarung. Sie da zu entdecken, gelingt am besten über die vorhergehende Balz, die nahe am Boden stattfindet.
Bei den Schmetterlingen gibt es auch Zwitter. Ein ungenaues, von der Leinwand abfotografiertes Foto hier:

Der linke Flügel ist weiblich, der rechte männlich. Deutlich sieht man rechts die länglichen Streifen, über die Pheromone abgegeben werden. Ob dieses Exemplar das kann, steht auf einem anderen Blatt.
Schmetterlinge können auch rückwärts laufen, etwa bei der Eiablage in einer Senke zwischen Felsen.
Die Eiablage geschieht oft nach einem math. Modell, einer “Risikostreuung”. So wird gewährleistet, daß sich einige Eier davon entwickeln.




