Author: kopfundgestalt

U-Schachtelung

Ich mag die Grundform des “U” .
Ich zeichne sie immer wieder gerne.

Hier hatte ich das “U” mit Pappe wiederholt , dabei immer kleiner werdend und sich aus der Anfangsform “rausdrehend” .

Diese U’s keramisch-seriell “zu vermarkten”, kam mir in den Sinn.

Das ist das Ergebnis:

Von hinten sieht das dann so aus.

Zunächst war ich skeptisch, auch wie ich es technisch anpacken sollte.
Ich entschied mich dagegen, die “U’s” übereinander zu “kleben”, weil ich damit etwas schlechtere Erfahrungen gemacht hatte.
Also kam es zu dieser Lösung.
Gerade gestern kam dieses Teil aus dem Glasurbrand.

Das Teil hat keinen direkten Zweck.

Watch out!

Ich erinnere mich an eine Urlaubsreise, in der zum Beat auf dem Deck getanzt wurde. Ich und andere junge Menschen.

Plötzlich bemerkte ich Glassplitter und machte eine barfuß tanzende junge Frau drauf aufmerksam.
Wäre schade gewesen, wenn sie gestoppt worden wäre.

Heiter war’s.

Ein Beitrag zur Myriades Impulswerkstatt.

Frauenkopf

Während ich das Ampelmännchen

formte,

machte ich aus Tonresten einen kleinen Frauenkopf.

Der kann an weiteren Diskussionen wie zum Jahresende 2024 teilnehmen.

Kleine Abhandlung

Heide vom Puzzle-Blog wollte wissen, wie ich meine hohlen Skulpturen der letzten Zeit aufbaue.

Nun nahm ich mir vor, das in etwa aufzuzeichnen.

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Hohl müssen diese Objekte sein, damit sie nicht beim Brand platzen. Meines Wissens sind etwa 3 cm Tondicke bei “normalem Ton” das Maximum.

Als Beispiel für mein Vorhaben schnitt ich ein selbst kreiertes Ampelmännchen aus einem Karton aus:

Umfang etwa 150 cm.

*

Hier nun also einige Bilder des Aufbauprozesses des Ampelmännchens am Tag 1.

Zunächst werden 4 Bahnen eines Hubels Ton abgeschnitten.

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Diese 4 Bahnen werden verbunden. Umdrehen der entstandenen Tonfläche dabei nicht vergessen.

Danach Auflage des Kartons:

Nun werden die Konturen mit einem Messer ausgeschnitten:

Entfernen der Innenteile:

Das ergibt Abfall, der ordentlich zusammengeschlagen muß, um weiter verwendet werden zu können.

Das Ampelmännchen muß zweimal gemacht werden!
Als Boden und als Deckel.

Vermessung:

Das Teil wird abgemessen:

Das Rund bedeutet 145 cm Stegfläche, die Binnenstruktur 153 cm Stegfläche. Mindestens.

Anbau des 1. Stegs auf Ampelmännchen 1

Am Schluß sieht das so aus:

Die Stege müssen möglichst gleich hoch und senkrecht stehen. Keine 2mm Differenz.
Ich hatte für mindestens 3 m Stege gesorgt. Die nach und nach aneinander gebaut wurden.
Hilfreich und notwendig dabei ist das Benässen und Aufkratzen des Tons an den Kontaktflächen, Nutzen Schlicks (weicher Ton) und Werkzeuge wie ein Padel.

Nun am Schluß die Umrundung mit Stegen. Hier verwendete ich 4 Stege a etwa 40 cm Länge. Diese müssen aneinander sauber verbunden werden.

Zum Schluss, nach einer längeren Pause, kommt vorsichtig die schon leicht zähe Deckform darüber. Vorher müssen die jeweiligen Kontaktstellen beidseits aufgeraut und mit Schlick versehen werden.

So sieht das Ergebnis nach etwa zweimal 2,5 h direkter Arbeit aus.

Das Versäubern dieser ganzen Struktur passiert dann am Tag 2 und evtl. noch an Tag 3, je nach Perfektionswunsch.

Für Tag 2 muß die die Struktur in Tücher und Plastikfolie gepackt werden, sonst trocknet sie davon.

Dieser Tag 2 ist meist aufgeteilt in viele Arbeitsschritte. Das Objekt muß aus jedweder Richtung aufgestellt, beurteilt und dann bearbeitet werden.

Ich nehme an, daß über den 2. Tag verteilt nochmal ingesamt 4 h reine Arbeitszeit anfallen werden.
Also vom Aufstehen bis Mitternacht.